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Geschäftsführer Becker bleibt beim KSC: Herthaner Pauls soll kommen

News Geschäftsführer Becker bleibt beim KSC: Herthaner Pauls soll kommen

Quelle: Harry Langer/dpa

In der Führungsetage des Karlsruher SC gibt es weiter Bewegung. Geschäftsführer Becker verlängert, der bisherige Kaderplaner der Hertha soll im Wildpark als Sportdirektor anheuern.

Der Geschäftsführer bleibt, ein neuer Sportdirektor soll kommen: Die Personalplanung in der Führungsetage des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC schreitet voran. Michael Becker hat seinen Vertrag langfristig verlängert, wie die Badener mitteilten. Zudem soll Medienberichten zufolge Timon Pauls vom Ligakonkurrenten Hertha BSC verpflichtet werden.

Pauls werde beim KSC einen Vertrag über drei Jahre unterschreiben und seine Arbeit als neuer Sportdirektor im Wildpark zum 1. Juli aufnehmen, berichtete unter anderem der «Kicker». Pauls‘ Kontrakt in Berlin läuft noch bis 2027, er soll den Berichten nach bereits um dessen Auflösung gebeten haben.

 

Eggimann seit knapp einem Monat Geschäftsführer

Der 32-Jährige war bei der Hertha zuletzt als Kaderplaner tätig. Zuvor arbeitete er unter anderem schon als Nachwuchs-Chefscout beim FC Bayern München.

Beim KSC wird Pauls demnach das Ressort von Mario Eggimann verstärken, der vor knapp einem Monat den Posten des Vizepräsidenten gegen den des Sportgeschäftsführers getauscht hat. Im gleichen Zug hatten die Karlsruher ihren früheren Profi Sebastian Freis als Bereichsleiter Sport freigestellt.

 

«Mehr als eine Herzensangelegenheit» für Becker

Becker ist beim KSC bereits seit September 2018 für den kaufmännischen Bereich verantwortlich. Nach der Trennung von Oliver Kreuzer im April 2023 und bis zum Positionswechsel von Eggimann im April dieses Jahres war er alleiniger Geschäftsführer der Blau-Weißen.

«Der KSC ist für mich als gebürtigen Karlsruher mehr als nur ein Arbeitgeber – es ist für mich mehr als eine Herzensangelegenheit», sagte der 40-Jährige zu seiner Vertragsverlängerung. Er wird künftig auch als Sprecher der Geschäftsführung fungieren, wie der Verein mitteilte.

«Neben der finanziellen Gesundung des Clubs hat er einen großen Anteil an der gesamten Entwicklung und Ausrichtung des KSC für eine erfolgreiche Zukunft», sagte Präsident Holger Siegmund-Schultze über Becker.

 

Kaderplanung nicht unumstritten

Das vergangene Geschäftsjahr schlossen die Karlsruher mit einem Rekordumsatz von über 45 Millionen Euro ab. Ihre Kaderplanung, die extrem auf Transfererlöse ausgerichtet ist, wird mitunter aber auch kritisch sehen.

Der KSC liegt vor dem letzten Spieltag auf dem neunten Tabellenplatz und kann nicht mehr ins Aufstiegsrennen eingreifen. Gegner zum Saisonabschluss im Wildpark ist am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) der SC Paderborn.

 

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