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„Schönste Zeit meines Lebens“: Ära Eichner beim KSC beendet

News „Schönste Zeit meines Lebens“: Ära Eichner beim KSC beendet

Quelle: Foto: Uli Deck/dpa

Einen Sieg gibt es beim Abschied von Christian Eichner nicht, dafür aber warme Worte und große Emotionen. Karlsruhes scheidender Coach wird ausgiebig gefeiert. Ein Offensivmann verlängert im Wildpark.

Die Profis des Karlsruher SC standen für Christian Eichner Spalier und sogar die Gegenspieler vom VfL Bochum applaudierten bei seinen Worten. «Es war die schönste Zeit meines Lebens», sagte Eichner über seine fast sechseinhalb Jahre als Cheftrainer des Fußball-Zweitligisten. Die Botschaft des 43-Jährigen war nach der 1:2 (1:1)-Niederlage der Karlsruher am letzten Spieltag auf der Videoleinwand gezeigt worden. Danach drehte Eichner unter Standing Ovations der Zuschauer im Wildpark eine Ehrenrunde.

 

Seit Februar 2020 auf dem Chefsessel

Mit einem Erfolgserlebnis endete die Ära Eichner zwar nicht. Geprägt hat der Coach mit der zweitlängsten Amtszeit nach Club-Ikone Winfried Schäfer den KSC aber allemal. Eichner dankte den Verantwortlichen für den Mut, ihm im Februar 2020 die Nachfolge von Alois Schwartz anzuvertrauen.

Nachdem er die Blau-Weißen zunächst vor dem Abstieg bewahrt hatte, etablierte er sie nach und nach im gehobenen Zweitliga-Mittelmaß. Nun ist Schluss. Wie es für Eichner weitergeht und wer in Karlsruhe auf ihn folgt, steht noch nicht fest. Man hoffe, im Laufe der Woche etwas verkünden zu können, sagte Sportdirektor Timon Pauls. Es gebe einen «klaren Favoriten». Den Ex-Kieler Marcel Rapp nannte er auf Nachfrage einen «spannenden Kandidaten».

Seine Zeit beim KSC sei von «Leidenschaft, Hingabe und grenzenloser Liebe» geprägt gewesen, sagte Eichner, der als Spieler mit den Badenern einst in die Bundesliga aufgestiegen war. Er forderte die Fans auf, die Mannschaft und auch das neue Trainer-Team mit der gleichen Energie wie bisher zu unterstützen.

 

Applaus für Schleusener – Neuer Vertrag für Egloff

Auch Fabian Schleusener wurde vom Publikum nach seinem letzten Spiel im KSC-Trikot ausgiebig gefeiert. Der 34 Jahre alte Stürmer hatte in der zweiten Halbzeit am Sonntag noch eine Riesenchance vergeben – genau wie seine Teamkollegen Philipp Förster, Louey Ben Farhat und Marcel Franke.

So reichten Bochum die Tore von Kjell Wätjen (4. Minute) und Moritz Kwarteng (70.) zum Sieg. Shio Fukuda (19.) hatte für den KSC zum zwischenzeitlichen Ausgleich getroffen. Nach der Partie verkündeten die Karlsruher noch die Vertragsverlängerung von Offensivspieler Lilian Egloff. Im Fokus stand beim sportlich bedeutungslosen Saisonausklang aber vor allem Eichner.

 

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