News
Glücksmomente am Himmel? Wo aktuell Sternschnuppen zu sehen sind

News Glücksmomente am Himmel? Wo aktuell Sternschnuppen zu sehen sind

Quelle: Marco A. Ludwig/dpa
dpa

Es werden wieder Wünsche frei – vielleicht. Denn in den kommenden Nächten verglühen zwar Kometentrümmer. Die Sternschnuppen sind aber nicht überall zu sehen. Wann lohnt es sich, wach zu bleiben?

In den kommenden Nächten ist zwar der Sternschnuppenschwarm der Lyriden am Himmel über Baden-Württemberg unterwegs. Himmelsgucker brauchen aber eine ganze Portion Glück, wollen sie auf ihre Kosten kommen.

«Die Bedingungen sind vor allem in der Nacht zum Sonntag nicht so günstig, weil das Wetter umschlagen wird», sagte ein Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Er erwartet Schauer vom Nordwesten bis zur Donau. In den beiden darauffolgende Nächten klingen diese Schauer etwas ab, es klart bisweilen und vor allem in der zweiten Nachthälfte auf. «Mit ein bisschen Glück bekommt man dann etwas zu sehen», sagte der DWD-Meteorologe.

 

Die meisten Sternschnuppen erst Mitte der Woche

Die gute Nachricht: Danach wird es zunehmend besser. Und das Maximum der Lyriden wird erst in der Nacht vom 22. auf den 23. April erwartet. «Wir gehen davon aus, dass es in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kommende Woche und dann auch in der Nacht danach deutlich bessere Bedingungen geben wird», sagte der Experte des DWD.

Die Lyriden sind nach Angaben der Vereinigung der Sternfreunde mit Sitz im südhessischen Bensheim ab etwa 1.00 Uhr hoch am Himmel zu sehen, wenn das Wetter mitspielt und keine Wolken das Schauspiel verdecken. «Zu dieser Zeit tritt das rechnerische Maximum der Aktivität ein», sagte Uwe Pilz, der Vorsitzende des Vereins. Vor der Dämmerung sei der Ausstrahlungspunkt hoch im Süden. Die Lyriden seien ein Strom mit mittlerer Aktivität. «Man kann mit 15 bis 20 Sternschnuppen in einer Stunde rechnen.»

Die Meteore tauchen mit einer Geschwindigkeit von rund 50 Kilometern pro Sekunde in die Erdatmosphäre ein und verglühen. Dies sind 180.000 Kilometer pro Stunde. Der Ausstrahlungspunkt liegt zwischen dem Herkules-Viereck und dem Sternbild Leier. Die Lyriden sind abgesplitterte Bruchstücke des Kometen C/1861 G1, durch die die Erde auf ihrer Umlaufbahn zieht.

Zu sehen sind sie am besten ohne künstliche Lichtquellen in der Nähe. Für eine klare Sicht lohnt es sich also, in eine ländliche Region ohne Straßenlaternen oder anderes störendes Licht zu fahren. Die Augen müssen sich außerdem an die Dunkelheit gewöhnen.

 

Weitere Nachrichten

Rummel, Zelte und Adrenalin – Das bietet das Frühlingsfest

Es darf gezapft und gefeiert werden auf dem Stuttgarter Frühlingsfest. Was macht die große Sause auf dem Cannstatter Wasen in diesem Jahr besonders? Und wann lohnt ein Besuch?

Gefahr für Bienen und Obst: immer mehr Asiatische Hornissen

Die Asiatische Hornisse breitet sich in Baden-Württemberg weiter aus. Imker und Obstbauern beobachten die Entwicklung mit Sorge. Das heißt aber nicht, dass jedes Nest weg muss.

Seltene Tiere: Ist der Goldschakal heimisch? Das Wichtigste zum kleinen Wolfsbruder

Er ist kein Wolf, kein Fuchs – und doch zunehmend präsent: Der Goldschakal breitet sich in Europa aus. Was das für Baden-Württemberg bedeutet und ob man ihm lieber aus dem Weg gehen sollte.

Mehr geprüfte Fahrzeuge, stabile Zahlen: Dekra legt in der Wirtschaftsflaute zu

Mehr geprüfte Fahrzeuge, stabile Zahlen: Dekra baut das Geschäft aus und schafft in Deutschland neue Arbeitsplätze. Warum der Konzern auch in schwierigen Zeiten zuversichtlich bleibt.

"Speedmarathon" am Straßenrand: So viele bangen nun ums Auto

Beim Blitzermarathon erwischt die Polizei wieder Tausende Raser. Die meisten müssen nur bezahlen, weil sie zu schnell unterwegs waren. Doch einigen droht noch mehr.

Licht statt Munition - Polizei übt Einsätze mit Lasern

Laser-Module und Sensorwesten sollen das Schießtraining für Polizisten im Land flexibler gestalten - und günstiger machen. Wie genau das funktioniert.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.