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Haydnplatz in Karlsruhe: Eine grüne Oase in der Weststadt

Die Fächerstadt entdecken Haydnplatz in Karlsruhe: Eine grüne Oase in der Weststadt

Eine kleine grüne Oase in der Karlsruher Weststadt – das ist der Haydnplatz! Er liegt an der Nördlichen Hildapromenade und lädt besonders in den wärmeren Monaten zum Verweilen ein. meinKA hat sich den Platz genauer angeschaut und stellt ihn hier vor.

Haydnplatz – der grüne Platz in der Weststadt

Der Haydnplatz in der Karlsruher Weststadt befindet sich an der Nördlichen Hildapromenade. Er wurde von Architekt Heinrich Sexauer geplant und von 1903 bis 1913 in einer Halbkreisform geschaffen.

Er bildet den gemeinsamen Endpunkt der Beethoven-, Weber- und Mozartstraße. Benannt wurde der Platz nach dem österreichischen Komponisten Joseph Haydn (1732-1809).

 

Der Haydnplatz | Quelle: Schlosser Fotografie

 

Die große Brunnenanlage auf dem Haydnplatz

Im Fokus der schönen grünen Rasenfläche steht eine große Brunnenanlage. Diese wurde im Oktober 1916 in Betrieb genommen. Der Brunnen besteht aus zwei Becken, einem höhergelegenen und dem großen Hauptbecken. Zudem gibt es drei Wasserfontänen.

1973 wurde nachträglich zwei aus Kunststein gegossenen Plastiken „Eurydike“ (rechts) und „Orpheus“ (links) von Bildhauer Emil Sutor auf den seitlichen Postamenten aufgestellt.

 

Der Haydnplatz. | Quelle: Melanie Hofheinz

 

Großer Streit: Die Geschichte des Haydnplatzes

Seine charakteristische halbrunde Form erhielt der Haydnplatz durch den Baufluchtenplan im Jahr 1894. Verantwortlich für die Schaffung des Platzes war Architekt Heinrich Sexauer, der ab 1901 viele am Platz gelegene Grundstücke kaufte und dort Gebäude bauen ließ.

Allerdings herrschte zunächst eine Meinungsverschiedenheit über die Gestaltung des Haydnplatzes. So kam es zu einem mehrjährigen Streit zwischen Heinrich Sexauer und dem Leiter der Städtischen Gartendirektion Friedrich Ries. Während Ries sich eine kleinteilige Gartenanlage mit Büschen, Blumen und Bäumen wünschte, forderte Sexauer einen abgesenkten Platz mit einer vorgegebenen Wegeführung und zwei seitliche Wasserbassins mit Skulpturen.

Beinahe hätte isch Ries‘ Plan durchgesetzt – doch als sich dieser als eine Kopie des Feldherrnplatz in Dresden entpuppte, wurde doch Sexauers Vorhaben – zumindest in groben Teilen – realisiert.

 

Der Hadynplatz | Quelle: Melanie Hofheinz

 

Der Hadynplatz heute: Picknick- & Ruheoase

Der Haydnplatz eignet sich wunderbar, um eine kleine Ruhepause vom stressigen Alltag einzulegen. Die große Rasenfläche lädt zum Picknicken oder in der Sonne liegen ein. Mehrere Bänke, die im Halbkreis des Platzes angeordnet sind, laden ebenfalls zum Verweilen ein.

Die schöne Brunnenanlage sorgt für idyllisches Plätschern und die vielen bunten Blumen sind optisches ein Highlight. Die vielen Bäume sorgen rund um den Haydnplatz für einige Schattenplätze. Dadurch, dass die Straßen rund um den Platz in der Regel nur wenig befahren sind, stört auch kein Motorlärm.

 

Der Hadynplatz lädt zum Verweilen ein.| Quelle: Melanie Hofheinz

 

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