Neues vom Karlsruher SC
Heimkehr mit Signalwirkung: Karlsruher SC holt Stindl zurück

Neues vom Karlsruher SC Heimkehr mit Signalwirkung: Karlsruher SC holt Stindl zurück

Quelle: Uwe Anspach/dpa

Gladbachs Kapitän unterschreibt noch mal für ein Jahr bei seinem Heimatclub in Karlsruhe. Die Rückkehr des Offensivmannes ist nach dem Stadionneubau ein weiteres Symbol der Aufbruchstimmung beim KSC.

Es ist definitiv einer der größeren Transfers, die der Karlsruher SC in den vergangenen Jahren getätigt hat. Der elfmalige Fußball-Nationalspieler Lars Stindl kehrt zur kommenden Saison zu seinem badischen Heimatverein zurück – und dürfte in dessen Umfeld enorme Euphorie entfachen. Der Offensivmann hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024 unterschrieben, wie der Zweitligist am Freitag mitteilte. Dass Stindl den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach im Sommer nach insgesamt acht Jahren verlassen wird, hatte schon länger festgestanden. Dass es dem KSC gelungen ist, seinen früheren Jugendspieler nun noch mal für ein Jahr als Profi an sich zu binden, hat durchaus Signalwirkung.

«Ich freue mich sehr, mit meiner Familie zurück in die Heimat zu kommen», sagte Stindl in einer Mitteilung des KSC. Dies sei «der Club, bei dem alles begonnen hat». Karlsruhes kaufmännischer Geschäftsführer Michael Becker dankte dem 34-Jährigen «ganz besonders für das finanzielle Entgegenkommen. Ohne dieses wäre eine Verpflichtung im Rahmen unserer geplanten Kaderstruktur nicht möglich gewesen.» Stindl sei ein «außergewöhnlicher Spieler» und eine «große Identifikationsfigur», so Becker weiter.

«Wir bekommen einen Spieler, der in der Offensive vielseitig einsetzbar ist und uns mit seiner Klasse enorm weiterhelfen wird», betonte Trainer Christian Eichner, der in der kommenden Spielzeit nach derzeitigem Stand auf ein stattliches Mittelfeld bauen kann. Spielmacher Marvin Wanitzek hat seinen Vertrag beim KSC, der am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) bei Fortuna Düsseldorf antritt, erst Anfang Januar bis 2027 verlängert. Auch der Kontrakt von Kapitän Jerôme Gondorf gilt noch für ein weiteres Jahr. Nun kommt noch Stindl dazu. Und das neue Stadion soll auch bald fertig sein. Es herrscht Aufbruchstimmung rund um den Wildpark.

Stindl bestritt fast seine komplette Jugendzeit bei den Karlsruhern und für diese auch seine ersten Spiele als Profi, ehe er 2010 zu Hannover 96 und von dort fünf Jahre später zu den Gladbachern wechselte, deren Kapitän er ist. Nun kehrt er nach 13 Jahren zum KSC zurück.

 

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