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Heimspiel gegen K’lautern: Mängel bei der Einlasskontrolle? KSC mit Stellungnahme

Nachrichten Heimspiel gegen K’lautern: Mängel bei der Einlasskontrolle? KSC mit Stellungnahme

Quelle: aim

Mängel bei der Einlasskontrolle? Am 05. Mai 2025, informiert der Karlsruher SC in einer Mitteilung an die Presse über eine Stellungnahme des Karlsruher SC zu „Vorkommnissen“ vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am Sonntag, 04. Mai 2025.

Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern

Zu den Vorkommnissen vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern, am 04. Mai 2025, sowie der Pressemeldung der Polizei Karlsruhe vom 05. Mai 2025, nimmt der KSC wie folgt Stellung:

Laut KSC-Angaben wurde der Sicherheitsbeauftragte des KSC wurde gegen 12:00 Uhr durch die Polizei informiert, dass Mängel in der Qualität der Einlasskontrolle auf der Südtribüne festgestellt wurden.

Der Sicherheitsbeauftragte informierte dennoch den Veranstaltungsleiter sowie den Bereichsleiter des Sicherheitsdienstes. Beide konnten keine sichtbaren Mängel bei der Einlasskontrolle feststellen, so der KSC weiter.

Laut Polizei sei die Qualität der Personenkontrolle an den Drehkreuzen unzureichend gewesen. Aus diesem Anlass sei der eingesetzte Sicherheitsdienst nochmals angewiesen worden, die Kontrollen intensiv durchzuführen. Weitere Forderungen der Polizei Karlsruhe zur Nachbesserung der Einlasskontrolle seien zu keinem Zeitpunkt an die Verantwortlichen des KSC übermittelt worden, heißt es vom KSC.

 

| Quelle: aim

 

Verbotene Gegenstände ins Stadion gebracht

Der von Seiten der Polizei Karlsruhe in der Pressemitteilung geäußerte Verdacht, dass verbotene Gegenstände in das Innere des Stadions gebracht werden sollen, soll den Verantwortlichen des KSC weder zum Zeitpunkt der Einlassphase noch im weiteren Verlauf kommuniziert worden sein.

„Separate Kontrolle der durch die aktive Fanszene mitgeführten Fanutensilien ohne Beanstandungen. Eine davon abweichende Beurteilung durch die Polizei ist uns bis heute nicht bekannt“, erklärt der KSC weiter.

Die Äußerung, dass eingesetzte Beamte der Polizei aktiv bedrängt worden wären, sei durch die vor Ort befindlichen Verantwortlichen des KSC nicht wahrgenommen worden. Auch habe es keine hörbare Aufforderung der Polizei an die Fans gegeben, das vorgeworfene Verhalten zu unterlassen, so der KSC.

Die durchgeführten Maßnahmen der Polizei (Einsatz von Schlagstock, Fußtritte sowie Faustschläge gegen Fans) seien aus Sicht des KSC ohne konkret erkennbaren Anlass durchgeführt und auch nicht angekündigt worden. Nach KSC-Rücksprache mit dem DRK sollen sich mehrere Personen, welche durch den Einsatz von Schlagstöcken verletzt wurden, in sanitätsdienstliche Behandlung begeben haben.

Wie der Karlsruher SC weiter mitteilt, seien Einlasstore kurzfristig geschlossen worden, um den unkontrollierten Zutritt zum Stadion zu vermeiden. Es könne seitens des KSC nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne Personen hierbei über die Drehkreuze geklettert seien – dass diese Personen im Vorfeld nicht kontrolliert worden seien, könne allerdings nicht bestätigt werden.

 

„Wir können die Situation vor Ort sehr gut beurteilen“

„Wir können die Situation vor Ort sehr gut beurteilen. Es waren mehrere Verantwortliche unseres Clubs zugegen und wurden Augenzeugen des Vorfalls. Alle bestätigen übereinstimmend, dass es zu keinem Zeitpunkt Handlungen der Fans gegeben hat, welche die unverhältnismäßige und gewalttätige Aktion der Polizei auch nur annähernd gerechtfertigt hätte. Zudem bedauern wir, dass Kinder und Familien die Situation als Augenzeugen miterleben mussten. Wir haben die Polizei bereits mit der Bitte kontaktiert, uns die aufgezeichneten Kamerabilder zur Verfügung stellen. Darüber hinaus haben wir als KSC ein klärendes Gespräch mit der Polizeipräsidentin und dem am Spieltag eingesetzten Einsatzleiter angefragt. Allen Verletzten und zu Schaden gekommenen Personen wünschen wir gute Besserung“, so Geschäftsführer Michael Becker.

 

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