Nachrichten
Ikea will mehr Planungsstudios in Innenstädten eröffnen

Nachrichten Ikea will mehr Planungsstudios in Innenstädten eröffnen

Quelle: Oliver Berg/dpa/Archivbild
dpa

Der Möbelhändler Ikea will in diesem Jahr weitere sogenannte Planungsstudios in Innenstädten eröffnen. Dort können sich Kunden etwa beim Kauf von Küchen beraten lassen.

«Den Start machen Köln und Stuttgart voraussichtlich noch in diesem Jahr», sagte Ikea-Deutschlandchef Walter Kadnar der «Bild am Sonntag». In beiden Städten zieht das Unternehmen demnach in Einkaufszentren ein.

Kadnar schloss es auf Nachfrage nicht aus, dass künftig auch Flächen in aufgegebenen Kaufhäusern von Galeria Karstadt Kaufhof in Frage kommen. Die neuen Galeria-Eigentümer wollen von den 92 Filialen mehr als 70 fortführen.

Ikea-Planungsstudios gibt schon in Berlin, München und Ravensburg. Der Möbelhändler hält dort einen Teil seines Sortiments bereit, damit Kunden ausprobieren und sich inspirieren lassen können. Kadnar hatte zuletzt bei der Bilanzvorlage im Herbst bekräftigt, weitere Standorte eröffnen zu wollen.

«Wir sind stolz auf unsere 54 großen Einrichtungshäuser in Deutschland. Aber wir haben seit circa drei Jahren auch kleinere Formate getestet», sagte Kadnar der Zeitung. «Wir waren so erfolgreich, dass wir jetzt in diese Richtung weitergehen. Um es ganz klar auszusprechen: Wir wollen solche Planungsstudios in ganz Deutschland.»

Ikea ist Deutschlands größter Möbelhändler und beschäftigt fast 19 500 Menschen. Im vergangenen Geschäftsjahr 2022/2023 (bis Ende August) hatte Ikea Deutschland die Umsatzeinbußen der Corona-Pandemie hinter sich gelassen. Der Erlös wuchs nach Unternehmensangaben um 13,3 Prozent auf gut 6,4 Milliarden Euro.

Die Zahl der Besucher in den Einrichtungshäusern stieg bundesweit um rund 11 Prozent auf 81,8 Millionen. Der Rekord von etwa 97 Millionen Besuchern von vor der Pandemie wurde aber verfehlt. Ikea versucht, auch mit Preissenkungen für bestimmte Produkte gegenzusteuern. In der «Bild am Sonntag» kündigte Kadnar angesichts günstigerer Einkaufspreise weitere Reduzierungen an.

 

Weitere Nachrichten

Azubis kämpfen laut Umfrage mit Druck und Geldsorgen

Leistungsdruck, Geldsorgen und private Belastungen: Eine DGB-Umfrage zeigt, womit viele Auszubildende in Baden-Württemberg kämpfen.

Karlsruhe mit dabei! Diese drei Städte fahren bei E-Bussen voraus

In vielen Städten dominieren Dieselbusse, doch manche Kommunen gehen einen anderen Weg. Die Spitzenreiter bei einer Auswertung kommen allesamt aus Baden-Württemberg - und haben klare Ziele für 2030.

Ausbildungsfinanzierung: Mehr als 60.000 Bafög-Empfänger – Zahl auf Tiefstand

2025 erhielten so wenige Menschen Bafög wie seit 25 Jahren nicht mehr. Gleichzeitig soll die monatliche Förderung für Studierende und Schüler ansteigen.

Cold Case: 41 Jahre ungelöst - 70-Jähriger wegen Mordes nun vor Gericht

1985 wird die nackte Leiche einer Frau gefunden. Jetzt muss ein 70-Jähriger wegen Mordes vor Gericht. Was er zu den Vorwürfen sagt.

Wurde er angefahren? Identifikation von totem Wolf am Schluchsee abgeschlossen

Nach dem Fund eines verletzten Wolfsrüden am Schluchsee steht fest: Es handelt sich um das dort ansässige Tier. Was mit ihm passiert ist - und was das für die Wolfspopulation im Südwesten bedeutet.

























Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.