Wetter
In Baden-Württemberg lachte die Sonne im Winter am meisten

Wetter In Baden-Württemberg lachte die Sonne im Winter am meisten

Quelle: Martin Gerten
dpa

Von einem klassischen Winter konnte in den vergangenen Monaten in Baden-Württemberg wirklich keine Rede sein: Zwischen Dezember und Februar hat sich die Sonne in Baden-Württemberg – mit deutlichem Abstand – bundesweit am meisten gezeigt.

Der Südwesten hatte auch erneut den wärmsten Wintertag: Frühlingshafte 18,2 Grad wurden am 4. Januar in Rheinfelden (Kreis Lörrach) gemessen. Das war deutschlandweit der höchste Wert in diesem Winter, wie aus der am Montag veröffentlichten vorläufigen Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervorgeht.

Insgesamt schien die Sonne im Dezember, Januar und Februar in Baden-Württemberg gut 225 Stunden. Sie zeigte sich besonders im Südschwarzwald sowie im Allgäu mit bis zu 310 Sonnenstunden am meisten.

Grund für die viele Sonne waren laut DWD unter anderem häufige sogenannte Westwetterlagen. «Bei dieser Wetterlage ziehen die Tiefs über den Norden hinweg», sagte ein Sprecher der dpa. Außerdem habe es wenig Nebel gegeben.

Kaum Winter auch mit Blick aufs ganze Land: Zum elften Mal in Folge waren die vermeintlich kalten Monate des Jahres in Deutschland zu warm. Der Temperaturdurchschnitt in Baden-Württemberg lag bei 3,0 Grad und damit auch 3,0 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Bundesweit war vor allem der Februar zu warm. Mit einer Durchschnittstemperatur von 4,4 Grad lag der Monat ganze 4,0 Grad über dem Wert der Referenzperiode.

Die Niederschlagsbilanz des DWD fällt hingegen positiv aus: Mit annähernd 200 Litern pro Quadratmeter im Bundesdurchschnitt liegt der Wert rund 19 Liter über dem Wert der Referenzperiode 1961 bis 1990. Allerdings trübt die Schadenssumme der verschiedenen Unwetter in dieser Zeit wieder die Bilanz.

 

Weitere Nachrichten

Karlsruher Storchenexpertin: Population könnte schrumpfen

Die Zahl der Störche in Baden-Württemberg könnte nach Einschätzung von Experten in den kommenden Jahren wieder sinken.

Polizei-Studie: Baden-Württemberg lehnt Teilnahme ab

Rechte Umtriebe und Rassismus bei der Polizei? Dieser Verdacht nach einigen Vorfällen empörte viele Beschäftigte. Eine breiter angelegte Studie über den Alltag der Polizisten sollte trotzdem den Problemen auf den Grund gehen. Doch im Südwesten wird daraus wohl nichts.

Sigmaringen: Betrunkener schmeißt seinen Hund auf Bahngleise

Ein Betrunkener hat in Sigmaringen seinen Hund auf die Bahngleise geworfen. Der Pitbull-Terrier-Mischling verletzte sich an den Beinen, wie die Polizei mitteilte.

Fachkräftemangel für Ganztagsbetreuung in Schulen ist massiv

Eine Betreuung für Grundschulkinder nach Schulschluss? In Baden-Württemberg ist das längst nicht flächendeckend der Fall. Hier herrscht oft das traditionelle Bild: Ab Mittag ist das Schulkind wieder zu Hause. Für den Rechtsanspruch fehlt vor allem Personal.

Hasskriminalität in Baden-Württemberg steigt weiter und weiter

Nur hässliche Worte? Nein, Hass und Hetze bedrohen die Demokratie. Das Problem ist in aller Munde - kein Tag, an dem Politiker nicht davor warnen und neue Maßnahmen dagegen beschließen. Und doch steigen die Fallzahlen immer weiter.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Daumen hoch, wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, oder zeigen Sie uns, dass wir uns verbessern können.

0%
0%

Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.