News
Innenministerium zieht Bilanz: Viele Temposünder bei Blitzermarathon erwischt

News Innenministerium zieht Bilanz: Viele Temposünder bei Blitzermarathon erwischt

Quelle: Christoph Soeder
dpa

Mit zahlreichen Radargeräten lauerte die Polizei Rasern beim Blitzermarathon auf. Nun zieht das Innenministerium Bilanz.

Beim Blitzermarathon im Südwesten sind am Mittwoch 15.317 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt worden – 273 Fahrerinnen und Fahrer waren so schnell unterwegs, dass sie mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Dies teilte das Innenministerium in Stuttgart mit.

Landesweit kontrollierten an insgesamt 612 eingerichteten Messstellen über 1.400 Beamte bei den Radarkontrollen für mehr Sicherheit den Straßenverkehr. Es wurden mehr als 546.000 Fahrzeuge überprüft. Im Vorjahr waren es hingegen rund 408.000 Fahrzeuge. Dieses Jahr gab es nach Angaben des Innenministeriums mehr Messstellen.

Mehr Rücksichtnahme und Sicherheit auf den Straßen

Mit der Aktion wollten Polizei und Kommunen vor allem ein Signal für mehr Rücksichtnahme und Sicherheit auf den Straßen setzen. «Geschwindigkeitskontrollen erhöhen die Verkehrssicherheit, sie sind keine „Abzocke“ des Staates», hatte der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) erklärt.

Der Blitzermarathon war Teil einer europaweiten Geschwindigkeitskontrollwoche, bei der die Polizei den Straßenverkehr in weiten Teilen Deutschlands strenger überwachte. Temposünder wurden geblitzt und erhalten einen Bußgeldbescheid. Die Aktion dauerte meist einen ganzen Tag.

 

Weitere Nachrichten

Schatzsuche? Illegale Sondengänger plündern Kulturgüter im Südwesten

Immer mehr Sondengänger suchen im Südwesten illegal nach Kulturgütern. Archäologen warnen vor Schäden – und einem wachsenden Schwarzmarkt für historische Funde.

Laut Studie: KI bleibt oft im Testlauf stecken

Der Hype um Künstliche Intelligenz in der deutschen Wirtschaft ist groß. Doch der Schritt vom ersten Testlauf in den täglichen Arbeitsalltag gelingt einer Studie zufolge bislang noch relativ selten.

Was man am bislang wärmsten Tag des Jahres beachten sollte

Das Pfingstwochenende in Baden-Württemberg ist hochsommerlich mit bis zu 34 Grad. So wird der Tag mit der Hitze angenehmer.

Bisher wärmster Tag des Jahres – hier lohnt Abkühlung

Sommer pur im Südwesten: Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit Höchstwerten bis 34 Grad. Wo es am heißesten wird.

75 Jahre: Baden-Württemberg sucht Song für Landesjubiläum

Drei Popsongs, drei Bands, ein Ziel: Wer besingt das Land zum 75. Geburtstag? Ab jetzt kann mitentschieden werden.

Forschungstest in Karlsruhe: Warum ein Solarium durch Obstplantagen fährt

Mit UV-Licht gegen Schädlinge: Forschende testen in Karlsruhe, wie Obstbäume widerstandsfähiger werden - und ob so der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sinken kann.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.