Karlsruher SC
Die blau-weiße meinKA-Interview-Reihe: 7 Fragen mit Rafael Pinto Pedrosa

Karlsruher SC Die blau-weiße meinKA-Interview-Reihe: 7 Fragen mit Rafael Pinto Pedrosa

Interview
Quelle: aim

In unserer blau-weißen Interview-Reihe „7 Fragen mit…“ werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des KSC. Dabei sprechen wir mit den Spielern über die aktuelle Situation und über persönliche Themen, um die Spieler etwas näher kennenzulernen. Heute im Fokus: Rafael Pinto Pedrosa.

  1. Du wurdest diese Woche 18 Jahre alt und am Wochenende davor gab es deinen ersten Startelfeinsatz diese Saison. Wie waren die letzten Tage für dich und könntest du dir eine bessere Woche vorstellen?

Rafael Pinto Pedrosa, KSC-Außenverteidiger: „Eine bessere Woche hätte ich mich nicht vorstellen können. Gewonnen, Startelf, Top-Spiel und ein gutes Spiel gemacht und dann auch noch 18 geworden und Zeit mit der Familie verbracht – mir ging es die letzten Tage sehr, sehr gut und ich hoffe einfach, dass es so weitergeht im fußballerischen.“

 

  1. Am Samstag geht es für euch nach Dresden, geht man nach der Tabelle seid ihr Favorit, wie schätzt du das Spiel ein?

Rafael Pinto Pedrosa: „Natürlich kennt man Dresden von den Fans und der Atmosphäre, das ist einfach krass dort. Wir wissen, dass es ein ekliges Spiel wird und wir alles geben müssen, weil sie uns keine Punkte schenken werden. Auf die Tabelle zu schauen macht da für mich eigentlich keinen Sinn, weil man so in das Spiel gehen sollte, als wäre es ein Kopf-an-Kopf-Rennen und man dafür dann alles gibt.“

 

Rafael Pinto Pedrosa | Quelle: aim

 

  1. Mit Sebastian Jung hast du natürlich einen erfahrenen Mann auf deiner Position. Wie viel kannst du dir von ihm, oder den anderen Routiniers abgucken?

Rafael Pinto Pedrosa: „Für mich ist das Wichtigste an einer Mannschaft, dass du diese erfahrenen Spieler hast. Ich konnte im letzten Jahr so viel von ihm lernen und das merkt man jetzt auch an meinem Spielstil. Ich versuche in manchen Aktionen, in denen ich früher eher ins Dribbling gegangen wäre, merke, dass Sebi da eher einen Pass gespielt hätte und das mache ich dann auch. Da merkt man in vielen Situationen einfach, dass er durch seine Erfahrung eher die richtige Entscheidung trifft und da ist es natürlich super, dass man sich so viel abschauen kann.“

 

  1. Nach dem Startelfeinsatz hast du mit Sicherheit eines deiner Ziele für die Saison erreicht, was hast du dir sonst noch für dich persönlich, aber auch mit der Mannschaft vorgenommen?

Rafael Pinto Pedrosa: „Meine Ziele sind so viel Erfahrung wie möglich zu sammeln und so viele Spiele wie möglich zu absolvieren. Außerdem schaue ich mir auch so viel es geht von Sebi Jung ab, weil er einfach eine immense Erfahrung und Qualität hat. Ich will in jedem Training alles geben und mir einiges von den Älteren abschauen und für die Mannschaft alles geben und versuchen, jedes Spiel zu gewinnen.“

 

Rafael Pinto Pedrosa | Quelle: aim

 

  1. Du hattest dein Debüt gegen Schalke, erstes Mal 90 Minuten gegen Nürnberg, jetzt kommst du immer regelmäßiger zum Zug, dein Vertrag wurde verlängert – für viele Leute in deinem Alter sind das Ziele für die Zukunft und du bist da schon mittendrin. Wie bleibt man da auf dem Boden und wie lange hat es sich für dich surreal angefühlt?

Rafael Pinto Pedrosa: „Wenn ich mich vor drei Jahren anschaue und von dort in die Zukunft blicken würde, hätte ich niemals gedacht, dass ich es jetzt schon so weit geschafft habe. Es fühlt sich einfach top an. Um auf dem Boden zu bleiben, helfen mir meine Familie, mein Umfeld und der KSC. Ich finde, dass man Stärke zeigt, wenn man bodenständig ist und der gleiche bleibt und das zeichnet mich aus, weil das einfach mein Charakter ist. Ich mag es nicht so sehr der Krasse zu sein, der im Rampenlicht steht. Ich habe auch Freunde, die studieren und mir den ganzen Tag sagen, wie geil mein Leben im Vergleich zum Studium ist. Natürlich ist es im Vergleich dazu ein sehr cooles Leben, aber die Bodenständigkeit ist für mich einfach das Wichtigste.“

 

 

  1. Ich habe erfahren, dass du eine große Schwäche hast. Deshalb würde ich gerne wissen, warum ausgerechnet Pommes und wo gibt es die besten?

Rafael Pinto Pedrosa: „Wenn ich bei den Spielen von meinem Bruder zuschaue oder nach meinen Spielen tun Pommes einfach gut, wenn man ein gutes Spiel gemacht und gewonnen hat.“

 

  1. Was sind deine Lieblingsspots in Karlsruhe oder Pforzheim?

Rafael Pinto Pedrosa: „Ich bin eher in Karlsruhe als Pforzheim. Bei Pforzheim denke ich an meine Heimat, weil ich da einfach am liebsten bin. Hier gefällt mir natürlich das Stadion am besten, ansonsten bin ich gerne im Ettlinger Tor oder im Little Base.“

 

Rafael Pinto Pedrosa | Quelle: aim

 

Mehr zum KSC

Vor Ligastart: KSC-Sportchef genervt von Wechselgerüchten um Ben Farhat

Karlsruhes Toptalent Louey Ben Farhat wird schon länger stark mit Eintracht Frankfurt in Verbindung gebracht. Fix ist der Deal aber längst nicht. KSC-Sportchef Eggimann hat einen Rat.

Interview

3 sommerlich-heiße Fragen an KSC-Neuzugang Jason Ponente Ramirez

Jason Ponente Ramirez ist im Sommer von der U19 des 1. FC Köln in den Wildpark gewechselt. Der talentierte Flügelspieler stand vergangene Saison nicht nur in der UEFA Youth League auf dem Platz, sondern auch im Finale um die deutsche U19-Meisterschaft.

KSC-Präsident optimistisch: "Am Ende dieses Kapitels in der Bundesliga"

KSC-Präsident Siegmund-Schultze zeigt sich vor dem Zweitliga-Auftakt optimistisch: «Wir sind sicher, dass wir ein neues Level erreichen werden.» Die Badener starten gegen Bielefeld in die neue Saison.

Vor Zweitliga-Start: Karlsruhe verliert gegen Hoffenheim

Der Karlsruher SC unterliegt dem Bundesligisten TSG Hoffenheim im Testspiel klar. Am kommenden Wochenende startet der KSC in die neue Saison der 2. Bundesliga.

"Im Sinne der Professionalisierung": Nicht mehr jedes KSC-Training öffentlich

Waren in der Vergangenheit alle Trainingseinheiten der KSC-Profis für Fans zugänglich, werde das Training "im Sinne der Professionalisierung", ab drei Tagen vor einem Spiel, unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, das teilt der KSC mit.

Deutsche Meisterschaft: KSC-Weitspringerin Mikaelle Assani sichert sich Goldmedaille

Bei den nationalen Leichtathletik-Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid konnte sich KSC-Weitspringerin Mikaelle Assani, mit einer Sprungweite von 6,67 Metern, den ersten Platz sichern, darüber informiert der KSC in einer Mitteilung vom 27. Juli 2026.






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.