KSC Die blau-weiße meinKA-Interview-Reihe: 7 Fragen mit Nicolai Rapp
In unserer blau-weißen Interview-Reihe „7 Fragen mit…“ werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des KSC. Dabei sprechen wir mit den Spielern über die aktuelle Situation und über persönliche Themen, um die Spieler etwas näher kennenzulernen. Heute im Fokus: Nicolai Rapp.
1. Am Wochenende gab es ein 2:2 gegen Kaiserslautern im Derby, wie war das Spiel für dich, denn du hast ja auch eine Lautern-Vergangenheit?
Nicolai Rapp, KSC-Defensivspieler: „Ich kenne es auch von der anderen Seite und Derbys sind immer coole Spiele. Von Anfang bis Ende war es eine unfassbare Stimmung und ich glaube, dass wir ein packendes Spiel für jeden Zuschauer gesehen haben. Wir waren die bessere Mannschaft und hätten das Spiel gewinnen müssen. Trotzdem können wir mit der Art und Weise, mit der wir gespielt haben, zufrieden sein. Dass wir am Ende nur mit einem Punkt rausgehen, war zu wenig.“
2. Seit ein paar Wochen spielst du vermehrt in der Innenverteidigung, was du ja auch in der Vergangenheit schon oft gespielt hast, wie kam es zu der Entscheidung?
Nicolai Rapp: „Das müsste ich tatsächlich den Trainer fragen. Ich habe allerdings schon mehrfach angesprochen, dass ich mich da hinten wohler fühle, wenn wir mit einer Dreierkette spielen, weil ich das aus der Vergangenheit kenne. Generell macht mir aber beides Spaß und ich bin offen für alles und kann jede Position da hinten bekleiden.“

| Quelle: aim
3. Auf welcher Position fühlst du dich denn am wohlsten und warum?
Nicolai Rapp: „Bei einer Dreierkette spiele ich am liebsten in der Innenverteidigung und bei einer Viererkette ist es mir eigentlich egal, ob ich hintendrin oder im Mittelfeld spiele.“
4. Am Sonntag geht es für euch nach Regensburg, die schon sicher abgestiegen sind. Wie geht ihr das Spiel an und wie schätzt du den Gegner ein?
Nicolai Rapp: „Ich glaube, dass es ein schwieriges Spiel wird. In der zweiten Liga kann jeder jeden schlagen und ich glaube, dass man das auch jede Woche sieht. Wir wollen auf jeden Fall gewinnen, um am Ende der Saison auf einem einstelligen Tabellenplatz zu landen. Regensburg wird sich zu Hause sicher noch gut verabschieden wollen und von daher sollte es ein spannendes Spiel werden.“

| Quelle: aim
5. Du bist jetzt seit anderthalb Jahren in Karlsruhe und zählst zu den absoluten Stammspielern im Kader. Wie bewertest du deine Entwicklung hier und wie wohl fühlst du dich beim KSC?
Nicolai Rapp: „Ich fühle mich sehr wohl und das habe ich auch von Anfang an gespürt, gerade auch durch die Heimatnähe. Die letzte Saison lief super und auch die Hinrunde in dieser Saison war sehr gut. In der Rückrunde lief es nicht so gut, aber wir können insgesamt trotzdem sehr zufrieden sein. Ich fühle mich wohl und die Mannschaft ist super. Ich glaube, dass ich im Zuge des großen Umbruchs im letzten Sommer noch mehr zum Führungsspieler aufgestiegen bin und da schaue ich mir auch einiges von den alten Hase ab. Schauen wir mal, was jetzt im Sommer passiert und ob ich zur kommenden Saison dann noch mehr Verantwortung übernehmen werde.“
6. Aufstieg mit Union, Aufstieg mit Bremen, was passiert mit dir und dem KSC?
Nicolai Rapp: „Gute Frage! Man hat in dieser Saison wieder gesehen, dass in der zweiten Liga alles möglich ist, wenn man sich anschaut, wie viele Vereine jetzt noch um den Aufstieg und die Relegation spielen. Es ist natürlich nicht einfach, da oben mitzuspielen, aber es ist prinzipiell alles möglich. Ich bin schon zweimal in meiner Karriere aufgestiegen und ein drittes Mal ist mein absolutes Ziel.“
7. Was sind deine Lieblings-Spots in Karlsruhe?
Nicolai Rapp: „Wir gehen gerne Kaffee trinken oder in Restaurants. Am liebsten sind wir im Little Base, GuMo, Basis oder Mama’s. Ansonsten war ich immer gerne im Tawa Yama, aber das macht, glaube ich zu und sonst bin ich auch gerne im Hirschhof zum Essen.“

| Quelle: aim