News aus Baden-Württemberg
Jugendlicher steigt in Karlsruhe auf Zug und erleidet starke Verbrennungen

News aus Baden-Württemberg Jugendlicher steigt in Karlsruhe auf Zug und erleidet starke Verbrennungen

Quelle: Hendrik Schmidt
dpa

Ein Jugendlicher ist infolge eines Stromschlags auf einem abgestellten Güterzug in Karlsruhe lebensgefährlich verletzt worden.

Wie Polizei und Bundespolizei am Dienstag mitteilten, war der 16-Jährige am Vorabend auf einen abgestellten Kesselwagen am Bahnhof West geklettert. Auf dem Waggon sprang der Strom von der Oberleitung auf den Jungen über, so dass er Feuer fing und das Bewusstsein verlor.

Ein Parzellenbesitzer einer benachbarten Kleingartenanlage versuchte vom Boden aus, den Jungen zu löschen. Nach Erdung der Oberleitung bargen Rettungskräfte den Jugendlichen, der von alleine wieder zu Bewusstsein gekommen war. Er kam mit schwersten Verbrennungen in eine Klinik. Warum er auf den Wagen geklettert war, war zunächst unklar.

Nach Angaben einer Bundespolizeisprecherin herrscht auf der Bahn-Oberleitung eine Stromstärke von rund 15.000 Volt. Das sei so viel, dass Menschen wie im Fall des Jungen auch einen Stromschlag bekommen können, ohne die Leitung zu berühren und sie ihr näher als 1,50 Meter kommen.

 

 

Weitere Nachrichten

Nach Kollision mit Felsblock: Kulturbahn bei Calw bis 01. Februar gesperrt

Zugreisende müssen auf der Kulturbahn noch den ganzen Monat Einschränkungen einplanen. Nach dem Felssturz muss ein Hang bei Calw gesichert werden.

Kleiner Waffenschein – Schutz oder Risiko für Bürger?

Schreckschuss-, Reizgas- und Signalwaffen boomen: Mehr als 115.000 Menschen besitzen inzwischen einen Kleinen Waffenschein. Die Polizei sieht darin ein Risiko – statt Schutz drohe Eskalation.

Laut Bericht: So viele Straftäter abgeschoben wie nie zuvor

In Baden-Württemberg wurden 2025 mehr als 1.000 Straftäter abgeschoben – laut Justizministerin Gentges so viele wie nie zuvor. Sie verweist auf einen klaren Fokus bei den Maßnahmen.

Pandemie-Hilfsgelder: Wirtschaftsministerin plant Erstattung bereits gezahlter Hilfen

Wer Corona-Hilfen zurückzahlen musste, kann jetzt auf eine Erstattung hoffen. Was das für 62.200 Betriebe und 437 Millionen Euro bedeutet – und warum das Finanzministerium jetzt am Zug ist.

Zeitfresser Stau: Pendler werden immer stärker ausgebremst

Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg: Der Verkehr stockt spürbar, die Reisezeiten steigen. Wer täglich im Auto sitzt, zahlt mit Lebenszeit.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.