News
Karlsruher Institut trauert nach Unfall um Wissenschaftler

News Karlsruher Institut trauert nach Unfall um Wissenschaftler

Quelle: picture alliance / Uli Deck/dpa
dpa

Ein argentinischer Gastprofessor verschwindet spurlos. Was die Polizei zum tragischen Ausgang sagt – und wie das Karlsruher Institut für Technologie auf den Verlust reagiert.

Nach dem Fund der Leiche eines Wissenschaftlers in einem Bachbett reagiert das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) tief betroffen. Der Gastprofessor aus Argentinien hatte nach Angaben eines KIT-Sprechers seit dem vergangenen September in Karlsruhe am Institut für Nanotechnologie gearbeitet und sollte bis November bleiben. Er sei noch am Montag vergangener Woche am Campus Nord gewesen, einen Tag später war er als vermisst gemeldet worden.

Die Gedanken des KIT seien bei der Familie des Mannes, sagte KIT-Sprecher Christian Könemann. Der Mann sei als Chemiker an der Universidad Nacional de Cordoba im argentinischen Norden beschäftigt gewesen. Der Vermisstenfall hatte unter anderem auch im Internet für Aufsehen gesorgt.

Den Erkenntnissen der Polizei zufolge war der Wissenschaftler gestolpert, in den Bach im Wald beim Stadtteil Rintheim gestürzt und ertrunken. Sie geht von einem Unglück aus. Hinweise auf Fremdverschulden gebe es nicht.

 

Weitere Nachrichten

Nach zweiter Verhandlungsrunde: Warnstreiks in Metall- und Elektroindustrie rücken näher

In der zweiten Verhandlungsrunde legt die Arbeitgeberseite ein Angebot vor. Doch dieses weisen die Arbeitnehmer als unzureichend zurück. Damit dürfte es bald Warnstreiks in Baden-Württemberg geben.

Gruselhaus: Für diese Familie ist Halloween wichtiger als Weihnachten

Für viele gehört Weihnachten zum Höhepunkt des Jahres - für Kim und Wolfram König ist es Halloween. Monate investieren sie in ihr Gruselhaus. Dieses Jahr entführen sie Besucher nach Mexiko.

Krankheit Alzheimer wurde vor 120 Jahren entdeckt: Zahl der Betroffenen steigt

Die Zahl von Menschen mit Demenz nimmt zu - die meisten davon haben Alzheimer. Angehörige von Betroffenen übernehmen den größten Teil ihrer Pflege - und bräuchten selbst mehr Hilfen.

Atommüll-Endlager: Zwei Südwest-Gebiete nicht mehr im Rennen

Die Suche nach einem Atommüll-Endlager geht in die nächste Runde: Die Auswahl der als geeignet bewerteten Gebiete wurde weiter eingegrenzt. Wo liegen die Schwerpunkte in Baden-Württemberg?

Geld Münzen

336 Millionen Euro mehr Steuern - aber trotzdem Lücke im Landeshaushalt

336 Millionen Euro mehr Steuern als erwartet – und trotzdem fehlt Baden-Württemberg Geld im Haushalt 2027. Warum der erwartete Aufschwung den Spielraum der Landesregierung zugleich schrumpfen lässt.

Cyberangriff auf Hochschulen im Land: Das weiß man zum Datenabfluss

Notensysteme und Stundenpläne waren nach dem Angriff offline, Lehrkräfte konnten zunächst nicht bezahlt werden. Die Ermittlungen sind nun vorangekommen und es gibt neue Infos zu der Attacke.

Karlsruher Psychologin: Männer suchen spät Hilfe - "Ist das schlimm genug?"

Schnurrbart als Symbol: Aus Moustache und November wird «Movember». In diesem Monat sollen Männergesundheit und mögliche Tabuthemen in den Fokus rücken. Ein Aspekt dabei: die psychische Verfassung.






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.