Neues von der Kombilösung
Karlsruher U-Bahn startet Betrieb mit prominenten Gästen

Neues von der Kombilösung Karlsruher U-Bahn startet Betrieb mit prominenten Gästen

Quelle: Uli Deck
dpa

Ende gut, alles gut? In Karlsruhe geht eine der kürzesten U-Bahnen Deutschlands in Betrieb. Das Milliarden-Projekt kann sich sehen lassen. Doch Kritiker stoßen sich nicht nur an den Kosten.

Eines der größten Nahverkehrsprojekte in Baden-Württemberg geht an den Start: Die neue Karlsruher U-Bahn wird an diesem Samstag in Betrieb genommen. Zur offiziellen Eröffnung (11.00 Uhr) erwartet Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (beide Grüne). Sie wollen eine der kürzesten Untergrund-Bahnen Deutschlands bei einer Sonderfahrt gleich mal testen. Ab 14.00 Uhr öffnen sich die Treppenabgänge zu den sieben unterirdischen Haltestellen für die Bürger. Alle Straßenbahnlinien werden von da an unterirdisch unter der Fußgängerzone Kaiserstraße geführt. Zugleich fahren Straßenbahnen dann über die neue Gleistrasse in der südlich verlaufenden Kriegsstraße.

Das 1,5 Milliarden-Euro-Projekt war unter anderem wegen seiner Kosten umstritten, die sich am Ende verdreifacht hatten. Der Bund übernahm davon 60 Prozent, das Land 20 Prozent, für den Rest muss die Stadt aufkommen. Kritiker halten nicht viel von dem Projekt, weil nach ihrer Prognose dadurch die erwarteten steigenden Fahrgastzahlen nicht aufgenommen werden können.

Die sogenannte Kombilösung gibt der Karlsruher City ein neues Gesicht und soll für mehr Sicherheit sorgen. Ein Teil der jetzt noch im Minutentakt in der Fußgängerzone fahrenden Bahnen wird im Tunnel darunter rollen, ein anderer Teil auf der neuen Trasse Kriegsstraße. Diese früher teils zehnspurige Autoschneise ist zum Boulevard umgebaut worden, der Autoverkehr soll in einem Tunnel darunter fließen. Der Autotunnel wird voraussichtlich Ende März fertig.

 

Fotogalerie | Eröffnung der Karlsruher Kombilösung

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