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Kinder bei Brand im Passagehof verletzt – Mehrere Einsatzkräfte angegriffen

Nachrichten Kinder bei Brand im Passagehof verletzt – Mehrere Einsatzkräfte angegriffen

Quelle: Thomas Riedel

Aus bislang noch unbekannter Ursache brach am Sonntagvormittag, 20. Oktober 2024, in einem Ladengeschäft im Passagenhof in Karlsruhe ein Feuer aus. Zwei Kinder wurden hierbei offenbar verletzt, mehrere Einsatzkräfte wurden tätlich angegriffen.

Brand in der Karlsruher Kaiserpassage

Zeugen meldeten gegen 11:15 Uhr eine starke Rauchentwicklung im Bereich eines Waxing-Studios in der Karlsruher Innenstadt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich der Rauch bereits in der Kaiserpassage ausgebreitet. Das Feuer konnte durch Einsatzkräfte der Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.

Nachdem einige Personen ihre Wohnungen offenbar selbstständig verlassen hatten und auf die Straße getreten waren, klagten mehrere von ihnen über Atembeschwerden. Alarmierte Rettungskräfte versorgten die Anwohner und brachten zwei Kinder im Alter von vier und acht Jahren mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Der durch den Brand entstandene Sachschaden beläuft sich auf circa 150.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur bislang noch unbekannten Brandursache übernommen.

 

Mehrere Einsatzkräfte wurden verletzt

Im Rahmen des Einsatzgeschehens wurden mehrere Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei von Passanten tätlich angegriffen, als diese unerlaubt versuchten hinter die Absperrung zu gelangen.

So stieß ein 50-jähriger Mann offenbar einen Feuerwehrmann kraftvoll nach hinten, als dieser ihn mehrfach dazu aufforderte den abgesperrten Gefahrenbereich zu verlassen. Einen hinzukommenden Rettungssanitäter packte der 50-Jährige daraufhin am Arm und versetzte ihm einen Schlag ins Gesicht.

Als kurz darauf hinzugeeilte Polizeibeamte den Mann festnehmen wollten, leistete er erheblichen körperlichen Widerstand, sodass er von mehreren Beamten mit Gewalt zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Der angegriffene Rettungssanitäter sowie zwei Polizeibeamte trugen leichte Verletzungen davon und auch der Festgenommene wurde leicht verletzt. Der Feuerwehrmann blieb nach derzeitigem Sachstand unverletzt.

Nur kurz darauf betrat ein 39 Jahre alter Mann den abgesperrten Gefahrenbereich, widersetzte sich den Anweisungen der Polizeibeamten und beleidigte diese mehrfach. Als die Beamten den Mann daraufhin einer Kontrolle unterziehen wollten, zeigte sich der 39-Jährige weiter nicht kooperativ und schlug um sich.

Um mögliche weitere Angriffe des Mannes zu verhindern, legten die Beamten ihm schließlich Handschließen an und fixierten ihn am Boden. Trotz der körperlichen Gegenwehr des Festgenommenen, blieben die Polizeibeamten unverletzt.

Sowohl der 50-Jährige als auch der 39-Jährige müssen sich nun u.a. wegen des tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

 

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