News aus Baden-Württemberg
Kloster Schussenried zeigt wieder barockes Passionstheater

News aus Baden-Württemberg Kloster Schussenried zeigt wieder barockes Passionstheater

Quelle: Felix Kästle/dpa
dpa

Vor fast 300 Jahren entstand für das Kloster Schussenried ein Passionstheater. Zuletzt wurde die Holzinstallation, die den Leidensweg von Jesu Christi zeigt, vor fast 70 Jahren ausgestellt. Nun ist sie wieder zu sehen.

Mehr als ein halbes Jahrhundert ist es nicht mehr ausgestellt worden: Zum ersten Mal seit 1956 zeigt das Kloster Schussenried wieder sein barockes Passionstheater. Zu sehen seien Szenen aus der Passionsgeschichte, teilten die Staatlichen Schlösser und Gärten und das Kloster in Bad Schussenried (Landkreis Ravensburg) mit. Besucher können die Installation offiziell von diesem Samstag an bis zum 18. Mai besichtigen. Dann werde sie wieder abgebaut und komme in ein Depot.

Traditionell würden Passionstheater mit ihren wechselnden Kulissentafeln immer rund um die Ostertage gezeigt werden, sagte eine Sprecherin. Sie sollen die einzelnen Stationen des Leidens und der Auferstehung Jesu Christi bildlich darstellen, damit sie von Gläubigen nachempfunden werden können. Ob das Theater im nächsten Jahr wieder aufgebaut werde, sei noch unklar. Der Zustand müsse noch abschließend bewertet werden.

Das Passionstheater sei ganz aus Holz gefertigt. Über eine Höhe von sieben Metern und eine Tiefe von vier Metern verteilten sich 32 im Umriss ausgeschnittene Architekturteile auf zwei Stockwerken. Im Zentrum stehe die Grabeshöhle.

Den Bau, der auch als Heiliges Grab bezeichnet werde, habe Abt Didacus Ströbele 1729 bei dem oberschwäbischen Maler Johann Bergmayer in Auftrag gegeben. Heilige Gräber seien heute nur selten in Kirchen erhalten. Zu finden seien sie vor allem noch in Bayern und Tirol. In Oberschwaben dagegen gebe es nur noch wenige dieser Gräber.

 

Weitere Nachrichten

Mutmaßlicher Brandstifter nach rund 40 Bränden in U-Haft

Stroh, Felder, Holzstapel: Seit Juni brennt es im Enzkreis immer wieder. Jetzt könnte das ein Ende haben.

Bahnhofsvorplatz am Karlsruher Hauptbahnhof wird teilweise barrierefrei umgebaut

Derzeit entsprechen die Bahnsteige am Bahnhofsvorplatz aufgrund ihrer geringen Höhe nicht den Anforderungen an einen barrierefreien Zugang zum ÖPNV. Durch den Umbau sollen die Haltestellen bis zum Komplettumbau provisorisch umgerüstet werden.

Lebenserwartung in Baden-Württemberg steigt erneut leicht an

Fast zehn Jahre mehr Lebenszeit für Neugeborene als in den 1970ern – warum die Säuglingssterblichkeit und bessere Vorsorge die Lebenserwartung im Südwesten so stark beeinflussen.

Schwimmunterricht ohne Rettungsfähigkeit? Land lässt prüfen

Wer Schülern Schwimmen beibringt, muss im Notfall Leben retten können. Landesweit wird nun geprüft, ob das auch immer der Fall ist. Ein Verdacht aus dem Raum Baden-Baden sorgt für Unsicherheiten.

Lebensmitteleinkauf: Was Rabatt-Apps so beliebt macht – und was kritisiert wird

Rabatt-Apps versprechen exklusive Sparvorteile. Verbraucherschützer sehen genau darin eine Benachteiligung. Ein großer Teil der Kunden nutzt die Apps, hat daran jedoch oft auch etwas auszusetzen.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.