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Konjunktur: Gemüse und Obst teurer – Inflation schwächt sich ab

News Konjunktur: Gemüse und Obst teurer – Inflation schwächt sich ab

Quelle: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration
dpa

Im Dezember ist die Inflationsrate im Südwesten gefallen. Dennoch müssen Haushalte für frisches Obst und Gemüse tiefer in die Tasche greifen.

Der Preisdruck auf die Menschen in Baden-Württemberg lässt etwas nach. Im Dezember sank die Inflationsrate überraschend deutlich auf 1,9 Prozent, wie das Statistische Landesamt in Fellbach mitteilte. Im November hatte die Rate bei 2,3 Prozent gelegen.

Im Dezember sanken die Nahrungsmittelpreise im Vergleich zum Vormonat leicht. Für Gemüse und Obst legten sie hingegen kräftig zu. Im gesamten vergangenen Jahr ist im Südwesten der Verbraucherpreisindex um durchschnittlich 2,4 Prozent gestiegen. 2024 betrug die Steigerungsrate durchschnittlich 2,2 Prozent.

 

Daten werden Monat für Monat erhoben

Die Statistiker analysieren jeden Monat, wie sich Preise entwickelt haben. Dazu notieren sie in Geschäften, was Obst und Gemüse, Schuhe oder Möbel kosten. Wie hoch ist die Wohnungsmiete, was kostet Sprit an der Tankstelle? Tausende Einzelpreise von Waren und Dienstleistungen werden repräsentativ nach dem stets gleichen Schema erfasst. Die durchschnittliche Preisentwicklung für eine Güterart wird dann mit dem Ausgabenanteil gewichtet, den die Haushalte für diese Güterart ausgeben.

Gemessen wird die durchschnittliche Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen, die private Haushalte für Konsumzwecke kaufen. Darunter fallen Nahrungsmittel, Bekleidung und Autos ebenso wie Mieten, Reinigungsdienste oder Reparaturen. Berücksichtigt werden dabei alle Ausgaben, die in Deutschland getätigt werden, das heißt auch die von Touristen aus dem Ausland. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat oder Vorjahr wird als Inflationsrate bezeichnet.

 

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