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Kostenlos Parken für E-Autos? Land prüft Vorstoß aus Bayern

News Kostenlos Parken für E-Autos? Land prüft Vorstoß aus Bayern

Quelle: dpa
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In Bayern parken E-Auto-Besitzer ab April im ganzen Land drei Stunden gratis. Wäre diese Regelung auch etwas für Baden-Württemberg?

In Bayern dürfen Besitzer von Elektroautos ihre Fahrzeuge ab April im ganzen Bundesland für drei Stunden kostenlos parken – ob eine solche Regelung auch für Baden-Württemberg sinnvoll wäre, wird derzeit vom Land geprüft. «Aktuell wägen wir Vor- und Nachteile ab», teilte ein Sprecher des Verkehrsministeriums mit. Zuvor hatte die «Südwest Presse» berichtet.

Ab 1. April 2025 dürfen Elektroautos in ganz Bayern drei Stunden kostenlos auf eigentlich gebührenpflichtigen Stellflächen parken. Eine dafür notwendige Änderung der entsprechenden Verordnung hatte das Kabinett in München jüngst beschlossen. Die Regelung ist zunächst bis Ende 2026 befristet und soll der Staatsregierung zufolge neue Impulse zum Kauf von E-Autos setzen.

Landesregierung: Neue Anreize notwendig

Aus Sicht der baden-württembergischen Landesregierung wächst die Zahl der E-Autos im Südwesten nicht schnell genug, um das selbst gesetzte Ziel zu erreichen, dass bis 2030 jedes zweite Auto klimaneutral fährt. «Neue Anreize sind daher notwendig», sagte der Sprecher.

Die Städte im Südwesten sehen die bayerischen Pläne eher kritisch. «Wenn der Anreiz wirkt, geht die Zahl der E-Automobile in den Städten hoch und die Einnahmen aus Parkgebühren gehen runter», sagte die Finanz- und Verkehrsdezernentin des baden-württembergischen Städtetags, Susanne Nusser, der «Südwest Presse». Die Frage sei, wer die Ausfälle kompensiere.

In einigen Städte im Südwesten gibt es bereits entsprechende Regelungen. So dürfen Autos mit E-Kennzeichen etwa in Reutlingen nach Angaben der Stadt auf bestimmten Parkplätzen bis zu vier Stunden kostenlos stehen. Auch in Heilbronn gibt es kostenlose Stellplätze für E-Autos. In Stuttgart parkten Autos mit E-Kennzeichen bis Ende 2022 im gesamten Stadtgebiet kostenlos – sogar ohne Zeitbegrenzung. Diese Regelung schaffte die Stadt allerdings ab.

 

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