News aus der Fächerstadt
Kostenprobleme trotz Rekordzahlen: DAS-FEST-Veranstalter suchen nach Lösungen

News aus der Fächerstadt Kostenprobleme trotz Rekordzahlen: DAS-FEST-Veranstalter suchen nach Lösungen

Quelle: Melanie Hofheinz

Gratis-Eintritt und Tickets für wenig Geld: Die Karlsruher Marketing und Event GmbH möchte bei ihren Veranstaltungen, wie den SCHLOSSLICHTSPIELEN oder DAS FEST weiter niederschwellige Angebote bieten – doch trotz Rekordzahlen gibt es ein Kostenproblem.

„Wir haben ein Kostenproblem“

Gestiegene Preise bei Material, Logistik und Personal haben die Gesamtproduktionskosten der Karlsruher Events, wie DAS FEST und den SCHLOSSLICHTSPIELEN nach Corona nach oben schnellen lassen.

„Wir haben ein Kostenproblem, das kaum noch fassbar ist und uns vor größte Herausforderungen stellt“, erklärte Martin Wacker, Geschäftsführer der KME Karlsruher Marketing und Event GmbH, am Mittwoch, 06. September 2023 bei einem Pressetermin.

 

Trotz Rekordzahlen nicht zu schaffen

So habe DAS FEST vor Corona rund drei Millionen Euro Gesamtproduktionskosten hervorgehoben, nach Corona seien diese Kosten mehr als einer Million Euro höher. „Die schwarze Null beim FEST – trotz vier optimaler Wettertage, trotz Rekord-Getränkeverkauf  – ist nicht zu schaffen“, informierte Wacker.

In der gleichen Situation sei man auch bei den SCHLOSSLICHTSPIELEN. „Wir wollen nicht das einfachste tun, was jetzt auf der Hand liegen würde: Nämlich die DAS-FEST-Ticketpreise erhöhen und einen Zaun um die SCHLOSSLICHTSPIELE – beides will ich nicht, so arbeiten wir nicht“, sagte Wacker.

 

SCHLOSSLICHTSPIELE bleiben eintrittsfrei

Es gehe nur mit Besucherinnen- und Besucher-Solidarität und Sponsoren: „Es wird nicht auf dem Rücken derjenigen ausgetragen, denen wir anbieten, bei DAS FEST die Bands zu hören, die sie sich sonst nicht leisten können oder hier Kultur zu sehen, die sonst eintrittspflichtig ist. Auf diesem Rücken werden wir diesen Kampf nicht austragen“, zeigte sich der KME-Chef entschlossen.

So werde es auch im nächsten Jahr keinen Eintritt bei den SCHLOSSLICHTSPIELEN geben. „Das sage ich ganz deutlich: Die SCHLOSSLICHTSPIELE bleiben eintrittsfrei – das ist das Konzept der Veranstaltung“, versicherte Wacker.

 

Maßnahmen: „DAS-FEST-Freunde runden auf“

Statt Preiserhöhungen appellieren die DAS-FEST-Macher an die Besucherinnen und Besucher und kündigen einen „DAS-FEST-Freunde runden auf“-Button an. So könne jeder beim Online-Ticketskauf selbst entscheiden, ob er statt des Ticketpreises von 17,20 Euro nicht auch 20,00 Euro geben kann.

Zudem wird der DAS-FEST-Vorverkauf bereits wieder im Dezember starten, um so den Schub des Weihnachtsgeschäfts mitzunehmen. „Auch wenn nur jeder Dritte oder Vierte aufrundet, hilft man uns schon. Das ist unser erster Appell, unsere erste Maßnahme“, erklärt Wacker.

 

Das SCHLOSSLICHTSPIELE-Solidaritätsbändchen.| Quelle: Melanie Hofheinz

 

SCHLOSSLICHTSPIELE-Solidaritätsbändchen

Was die SCHLOSSLICHTSPIELE betreffe, soll eine bereits bestehende Maßnahme künftig mehr Aufmerksamkeit erhalten – nämlich das SCHLOSSLICHTSPIELE-Solidaritätsbändchen.

Dieses gibt es bereits jetzt schon an allen Getränkeständen zum Preis von 5,00 Euro. „Diese 5,00 Euro fließen direkt in die Produktion – das hilft uns sehr“, so Wacker abschließend.

 

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