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Die blau-weiße meinKA-Interview-Reihe: 7 Fragen mit Fabian Schleusener

News Die blau-weiße meinKA-Interview-Reihe: 7 Fragen mit Fabian Schleusener

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Quelle: aim

In unserer blau-weißen Interview-Reihe „7 Fragen mit…“ werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des KSC. Dabei sprechen wir mit den Spielern über die aktuelle Situation und über persönliche Themen, um die Spieler etwas näher kennenzulernen. Heute im Fokus: Fabian Schleusener.

Am Wochenende habt ihr 3:1 gegen Fürth gewonnen und besser kann man sich einen Joker-Einsatz kaum vorstellen – du kommst rein, erzielst ein Tor, gibst eine Vorlage und entscheidest das Spiel mit. Wie hast du die Partie erlebt?

Fabian Schleusener, KSC-Stürmer: „Ich glaube, wir mussten in der zweiten Halbzeit auf jeden Fall ein anderes Gesicht zeigen. Das hat der Trainer auch in der Kabine angesprochen. Ich selbst war zu diesem Zeitpunkt noch draußen und habe mich auf meinen Einsatz vorbereitet.

Dann macht Rafa mit dem ersten Angriff mehr oder weniger direkt das 1:1, und man hat sofort gespürt, wie diese besondere Atmosphäre entsteht, die wir hier bei Heimspielen oft erleben – diese Symbiose mit den Fans. Ich denke, genau das haben wir gebraucht, um weiterzumachen und uns die nötige Unterstützung zu holen.“

 

Du stehst jetzt bei neun Saisontoren – zuletzt hast du vor drei Jahren so viele erzielt. Was läuft in dieser Saison besonders gut bei dir?

Fabian Schleusener: „Ich fühle mich sehr gut, muss ich sagen. Viele Spielsituationen und Abläufe habe ich in meiner Karriere schon mehrfach erlebt, sodass ich oft weiß, was zu tun ist. Gleichzeitig habe ich nach wie vor den Hunger, Tore zu schießen, und möchte das auch weiterhin zeigen.“

 

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In den letzten Wochen hattest du gegenüber Roko häufiger das Nachsehen, was die Startelf betrifft. Wie gehst du damit um und ist dir mit deinem Treffer in der Nachspielzeit auch eine Last von den Schultern gefallen?

Fabian Schleusener: „Last von den Schultern gefallen – ist vielleicht nicht ganz der richtige Ausdruck. In Nürnberg wurde ich zur Halbzeit ausgewechselt und war danach erstmal draußen. Anderthalb Spiele zuvor habe ich gegen Hertha hier noch ein sehr gutes Heimspiel gemacht und getroffen – es ist also nicht lange her, dass ich ein Tor erzielt habe.

Trotzdem ist so ein Erfolgserlebnis für einen Stürmer natürlich wichtig. Ich habe es schon einmal gesagt: Wenn man eingewechselt wird, hat man meist nur eine Chance. Die wiegt dann schwerer, als wenn man von Beginn an spielt und sich mehrere Möglichkeiten erarbeiten kann. Umso froher bin ich, dass es diesmal geklappt hat und wir das Spiel damit im Prinzip entschieden haben, sodass Fürth in den letzten Minuten keinen Druck mehr aufbauen konnte.“

 

Ihr bewegt euch aktuell im Tabellenmittelfeld und seid nah an den wichtigen 40 Punkten. Vor der Saison hattet ihr euch vermutlich mehr vorgenommen. Wie erklärst du dir auch den Einbruch im Winter?

Fabian Schleusener: „In der Hinrunde hat in dieser Serie, die wir hatten, vieles gepasst. Wir hatten vielleicht auch das nötige Matchglück und haben weniger individuelle Fehler gemacht. Wenn man sich die Gegentore in der Rückrunde anschaut, war vieles individuell bedingt. Ich möchte da aber niemandem die Schuld geben – es ist ein Mannschaftssport, und als Team sahen wir in diesen Situationen nicht gut aus.

Wir müssen wieder zu einer gewissen Konstanz finden. Leider gibt es dafür keinen Plan nach Schema F. Ich denke, man kommt vor allem über Erfolgserlebnisse wieder dorthin – und genau daran wollen wir weiter arbeiten.“

 

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In den letzten sechs Spielen habt ihr 13 Tore erzielt, aber 14 kassiert. Du hast die individuellen Fehler angesprochen – ist Konstanz der einzige Ansatzpunkt, oder gibt es noch andere Faktoren?

Fabian Schleusener: „Grundsätzlich ist unser Gegentorschnitt von minus eins zu hoch – deshalb stehen wir aktuell auch da, wo wir stehen. Je weniger Gegentore man kassiert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, Spiele zu gewinnen oder zumindest Punkte mitzunehmen. Wir haben es schon einmal geschafft, die Zahl der Gegentore zu reduzieren, und genau dahin müssen wir wieder kommen.“

 

Ihr befindet euch aktuell in der Länderspielpause. Wie gut tut so eine Unterbrechung vom Spielbetrieb, bevor es in die heiße Phase der Saison geht?

Fabian Schleusener: „Es gibt uns die Möglichkeit, nochmal Kraft zu tanken und an der einen oder anderen Stellschraube zu drehen. Es gibt aber auch einige, die gerne einfach weitergespielt hätten nach dem Erlebnis vom Freitagabend. Persönlich hätte ich auch nichts dagegen gehabt, wenn es jetzt am Wochenende gleich weitergeht.“

 

Zum Abschluss ein Blick Richtung Sommer: Du bist der zweitbeste Torschütze beim KSC. Im vergangenen Sommer stand ein Wechsel im Raum. Gibt es bereits Gespräche mit dem Verein oder Anfragen anderer Klubs?

Fabian Schleusener: „Dazu möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht viel sagen. Es gibt Gespräche – nicht mehr und nicht weniger. Der Verein hat seine Vorstellungen, ich habe meine, und am Ende wird man sehen müssen, ob das zusammenpasst. Mehr kann und möchte ich aktuell nicht dazu sagen.“

 

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