Neues vom KSC
KSC setzt auf Stabilität und punktet: „Waren lange genug für Spektakel zuständig“

Neues vom KSC KSC setzt auf Stabilität und punktet: „Waren lange genug für Spektakel zuständig“

Quelle: Marius Becker/dpa

Kein Spektakel, aber ein starker Auftritt: Der KSC bleibt nach einem 0:0 bei Fortuna Düsseldorf ungeschlagen. Disziplin zeichnet die Mannschaft aus, den Trainer freut dabei etwas ganz Besonderes.

Eine bezeichnende Szenerie: Während die meisten Profis von Fortuna Düsseldorf mit gesenkten Köpfen in die Kabine schlichen, gingen die Spieler des Karlsruher SC mit erhobenem Haupt vom Platz. Kurz vorher war das Spitzenspiel der 2. Fußball-Bundesliga zwischen den beiden Teams mit 0:0 zu Ende gegangen. Für den KSC durchaus ein Erfolg. «Wir sind zufrieden mit dem Punkt», sagte Verteidiger Nicolai Rapp.

Durch das Remis gegen die Düsseldorfer am Samstagabend, die sich nach zwei Niederlagen zum Saisonstart wieder gefangen haben, bleiben die Badener in dieser Saison ungeschlagen – inklusive DFB-Pokal schon fünf Spiele. Nur auswärts gab es bei Hertha BSC und in Düsseldorf ein Unentschieden. «Wir packen aber auch diesen Punkt zufrieden auf die jetzt acht Punkten aus den ersten vier Spielen», sagte Trainer Christian Eichner.

 

Kein Tor-Spektakel mehr

Denn es war kein Fußball-Leckerbissen vor 51.500 Zuschauern, die besten Chancen hatten zudem nur die Düsseldorfer. Doch entweder parierte Hans Christian Bernat glänzend oder die KSC-Abwehr verteidigte einfach gut – was einen besonders freute.

«Ich bin total happy, dass die Mannschaft endlich über eine längere Periode in der Lage ist, ihr eigenes Tor zu schützen. Wir waren lange genug für Spektakel zuständig», sagte Eichner. Aktuell steht seit drei Liga-Spielen hinten die Null. Für den Trainer längst überfällig, denn: «Die Gegentorzahl war in den vergangenen fünf Jahren ja definitiv jedes Jahr viel zu hoch.»

 

Wermutstropfen Länderspielpause

Auch Verteidiger Rapp lobte die Entwicklung bei den Badener «Wenn es nichts mit dem Sieg wird, nehmen wir lieber das Unentschieden mit, statt noch blöd in den Konter zu laufen. Da haben wir uns ungemein weiterentwickelt.»

Einziger Wermutstropfen für den KSC: Jetzt, wo die Mannschaft einen Lauf hat, steht die erste Länderspielpause an. «Schade, ich würden ja gerne direkt weitermachen», sagte Eichner.

 

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