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KSC-Spieler Philip Heise im Interview: „Derzeit ist es kompliziert & schwierig“

meinKA-Interview KSC-Spieler Philip Heise im Interview: „Derzeit ist es kompliziert & schwierig“

Interview
Quelle: GES/Helge Prang

Philip Heise spricht von einer „derzeit komplizierten und schwierigen Situation“, beim KSC. Im meinKA-Interview sprach der 31-Jährige aber auch über die WM in Katar, Urlaubspläne in der Winterpause und wie wohl er sich mittlerweile in Karlsruhe fühlt.

KSC-Spieler Philip Heise im meinKA-Interview

Bei der 0:2-Niederlage in Kaiserslautern gehörte Philip Heise zu den besten KSC-Spielern, trieb das Spiel seiner Mannschaft immer wieder nach vorn und hatte einmal mehr die meisten Ballkontakte aller Blau-Weißen. Dennoch stand am Ende auch für ihn die fünfte Liga-Niederlage in Folge.

Deshalb spricht der 31-jährige Außenverteidiger auch von einer „derzeit komplizierten und schwierigen Situation“, wie er im Interview mit meinKA sagte. Heise äußerte sich da aber auch zur WM in Katar, über seine Urlaubspläne in der Winterpause und darüber, dass er sich mittlerweile als Karlsruher fühlt, wo er zusammen mit der Familie heimisch geworden ist.

 

| Quelle: aim

 

Herr Heise, die letzten fünf Ligaspiele verloren und mitten drin im Abstiegskampf. Wie kommt ihr da wieder raus?

Philip Heise: Aktuell macht es wenig Spaß. Es ist zurzeit ein bisschen kompliziert und schwierig. Um da herauszukommen, müssen wir wieder die Leistung abrufen wie zu der Zeit, als wir gut gepunktet haben. Dass wir das können, haben wir ja auch oft genug gezeigt.

Da müssen wir wieder hinkommen. In den letzten Spielen, die wir verloren haben, waren wir zumeist auf Augenhöhe, nutzen aber unsere Chancen nicht und machen dann Fehler, die uns die Punkte kosten. Daran müssen wir arbeiten. Wir können das und dann kommen wir da auch wieder raus.

Und wie soll das geschehen?

Heise: Wir werden die Vorbereitung in der Winterpause nutzen, um akribisch an unseren Defiziten zu arbeiten und gestärkt zurückzukommen. Ich selbst werde alles tun, um für die Rückrunde top vorbereitet zu sein.

 

Philip Heise (KSC 16) beim Einwurf. | Quelle: TMC-Fotografie.de | Tim Carmele

 

Um dann auch selbst wiederzutreffen? Und in der Regel immer spektakulär…

Heise (lacht): Ja, waren schöne Tore. Und gleich zwei. In einer Saison habe ich eigentlich nie mehr als zweimal getroffen. Ich bin ja jetzt nicht so der Torjäger, sondern eher der Vorbereiter. Mein Ehrgeiz ist es, in der Rückrunde wieder Tore aufzulegen. Und wenn ich der Mannschaft helfen kann, dann gerne auch mit einem Tor.

Wo steht der KSC am Saisonende?

Heise: Wir werden da stehen, wo wir hingehören. Wir müssen ordentlich arbeiten, dann werden wir am Ende den Tabellenstand haben, der zu unserer Leistung passt. Deshalb werde ich mich jetzt nicht konkret äußern. Dafür haben wir noch zu viel Zukunft vor uns und noch sechs Monate Zeit, uns da zu platzieren, wo wir hingehören.

 

Zweikampf zwischen Philip Heise (KSC 16) und Mats Möller Dähli (Nürnberg 24) | Quelle: TMC-Fotografie.de | Tim Carmele

 

Jetzt beginnt die Fußball-WM in Katar.  Was mach der Philip Heise? WM schauen oder boykottieren, was ja von vielen Fans gefordert wird?

Heise: Ich bin Fußballer und ich werde mir die Spiele anschauen, weil es mich natürlich interessiert. Sicher ist diese WM mehr als gewöhnungsbedürftig. Hundertprozentig. Katar war meiner Meinung auch die falsche Wahl. Aber sich jetzt zu beschweren, ist zu spät. Das hätte man von Anfang an klarmachen müssen.

Nach der WM geht es in die Winterpause. Schon Pläne gemacht?

Heise:  Ja, in der ersten Periode Urlaub auf Mauritius, in der zweiten ist dann vor allem Familie angesagt.

 

Philip Heise (KSC 16) am Ball im Zweikampf | Quelle: Tim Carmele | TMC-Fotografie.de

 

Mit dieser leben Sie jetzt seit zwei Jahren in Karlsruhe. Als Sie ihren Vertrag bis 2024 unterschrieben haben, sagten Sie, dass es Zeit wird, irgendwann sesshaft zu werden. Sind Sie in Karlsruhe sesshaft geworden? Und fühlen Sie sich mittlerweile als Karlsruher?

Heise: Ja, das tue ich. Das gilt auch für die Familie. Wir leben mit unseren drei Kindern in der Nordweststadt und fühlen uns hier ausgesprochen wohl. Bis auf unsere Jüngste gehen alle hier schon in den Kindergarten und der Große, der jetzt sechs Jahre alt ist, spielt auch in Karlsruhe Fußball. Ja, das passt hier für uns.

 

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