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KSC-Trainer Eichner sieht „viel Stückwerk“und ist dennoch zufrieden

News KSC-Trainer Eichner sieht „viel Stückwerk“und ist dennoch zufrieden

Quelle: Bernd Weißbrod/dpa

Zweimal geführt, doch am Ende nur ein Punkt: Warum KSC-Coach Eichner mit dem Punkt gegen die Hertha BSC zufrieden ist und welches Talent ihn überzeugt hat.

Trotz des verpassten Sieges war Karlsruhes Trainer Christian Eichner ganz zufrieden. Er mäkelte zwar, dass beim 2:2 gegen Hertha BSC nach der ordentlichen ersten Hälfte das Spiel seines KSC teils «fußballerisch nicht gut» und «viel Stückwerk» war. Doch alles in allem bilanzierte der Coach: «In Summe ein gerechtes Ergebnis». Es sei ein kleiner Schritt nach vorn gewesen.

Zweimal hatte der badische Fußball-Zweitligist gegen die Hertha dank der Tore von Fabian Schleusener (7. Minute) und Sebastian Jung (26.) vorgelegt. Zweimal kassierte der Club durch Fabian Reese (20.) nach einem eklatanten Fehler im Spielaufbau von Marvin Wanitzek und Jeremy Dudziak (79.) den Ausgleich.

 

Sonderlob für jungen Verteidiger

Die Hertha hätte dank der Möglichkeiten im zweiten Abschnitt auch als Sieger vom Platz gehen können. Doch so sammelte der KSC nach dem Ergebnistief zum Ende des vergangenen Jahres aus den zwei Zweitliga-Partien nach der Winterpause vier Punkte und rückte auf den achten Rang vor.

Glücklich war Eichner über die Leistung von Abwehrtalent Paul Scholl, was er ungefragt hervorhob. Der 19 Jahre alte Verteidiger, nicht verwandt mit Ex-Bayern-Profi Mehmet Scholl, rückt auch wegen der Ausfälle seiner Kollegen in den Fokus.

«Ich kann mich freuen über eine Leistung von Paul Scholl, der da mitspielt wie Toni Leistner mit 33, 34 – wenn er auf dem Feld steht», sagte Eichner über einen Vergleich mit dem Hertha-Routinier. Das würde er sicher auch gern nach der nächsten Auswärtsaufgabe bei Eintracht Braunschweig sagen.

 

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