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Leichtathletik: Keine Hallen-WM für Mihambo – Assani kämpft um Comeback

News Leichtathletik: Keine Hallen-WM für Mihambo – Assani kämpft um Comeback

Quelle: Chai

Malaika Mihambo startet mit einem Trainingslager auf La Palma in das Leichtathletik-Jahr. Ihr Trainer ist auf eine hochkarätige Premiere gespannt.

Leichtathletik-Olympiasiegerin Malaika Mihambo verzichtet in diesem Winter auf die Hallen-Weltmeisterschaften. «Malaika wird in diesem Jahr nicht bei der Hallen-WM starten. Nach der langen vergangenen Saison mit einer sehr späten WM wird auch dieses Jahr mit dem neuen Wettkampf der Ultimate Championship im September sehr lang werden», sagte Trainer Ulli Knapp. Die Hallen-Weltmeisterschaften finden vom 20. bis 22. März 2026 im polnischen Toruń statt.

 

Höhepunkte EM und eine Premiere

«Malaika war in der Vergangenheit in der Halle auch immer einen Tick schwächer, weil sie ein Sonnenkind ist und lieber im Freien als unter dem Hallendach springt», führte der Coach der erfolgreichen Weitspringerin aus. «Wir fokussieren uns daher auf den Sommer, für den wir jetzt die Grundlagen legen. Man kann nicht über das ganze Jahr Vollgas geben.»

Hochkarätiger als die Hallen-WM in Polen sind diesem Jahr die EM im Freien vom 10. bis 16. August in Birmingham und die erstmals ausgetragene Ultimate Championship vom 11. bis 13. September in Budapest. Bei dem neuen Format des Leichtathletik-Weltverbandes treten nur die Besten der Besten an.

 

Plan bis Los Angeles

«Im Sommer ist die EM in Birmingham der Höhepunkt. Danach wollen wir bei der Premiere der Ultimate Championship eine gute Rolle spielen. Ich erwarte einen sehr hochkarätigen Wettkampf», sagte Knapp der Deutschen Presse-Agentur. Mihambo bereitet sich aktuell auf La Palma im Trainingslager auf das Leichtathletik-Jahr vor.

Nach Olympia-Gold 2021 und Silber bei den Sommerspielen 2024 in Paris könnten die Olympischen Spiele in zwei Jahren der krönende Abschluss der großen Karriere von Mihambo werden. «Bis zu den Olympischen Spielen in Los Angeles 2028 schauen Malaika und ich von Jahr zu Jahr. Das Wichtigste ist, gesund zu bleiben», sagte Knapp.

 

Assani kämpft weiter um Comeback

Das war im deutschen Team im Jahr 2025 wiederholt nicht der Fall. «Nach Problemen im vergangenen Jahr sieht es im deutschen Team langsam wieder besser aus. Mikaelle Assani ist nach ihrer schweren Sehnenverletzung wieder zurück. Sie wird aber sicher die ganze Hallensaison brauchen, damit sie im Sommer wieder voll belastungsfähig ist», sagte Knapp. «Auch Laura Raquel Müller geht es nach ihren Problemen im vergangenen Jahr wieder besser.»

 

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