News
Tarifeinigung: Mehr Geld für Beschäftigte im Südwest-Gastgewerbe

News Tarifeinigung: Mehr Geld für Beschäftigte im Südwest-Gastgewerbe

Quelle: Bernd Weißbrod/dpa
dpa

Im Südwesten steigen die Löhne im Gastgewerbe in drei Stufen – erstmals ab April. Auch Azubis profitieren vom neuen Tarifvertrag, der bis 2028 gilt.

Nach zähem Ringen am Verhandlungstisch steht der neue Tarifvertrag für das Gastgewerbe in Baden-Württemberg: Die Beschäftigten erhalten in drei Stufen mehr Geld – erstmals im April. Darauf haben sich der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Baden-Württemberg und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) geeinigt, wie beide Seiten mitteilten. Der neue Entgelt-Tarifvertrag gilt bis Ende März 2028.

Insgesamt steigen die Löhne und Gehälter um 9 Prozent. Die Erhöhungen kommen in drei Etappen: im April und im Januar 2027 jeweils um 3,5 Prozent, im September 2027 dann noch einmal um 2 Prozent. Auch die Ausbildungsvergütungen steigen entsprechend. Man sei an die Grenze dessen gegangen, was die Betriebe in wirtschaftlich schwierigen Zeiten stemmen könnten, sagte der Dehoga-Landesvorsitzende Hans-Ulrich Kauderer.

Die NGG zeigte sich zufrieden mit dem Tarifabschluss. «Wir halten das für einen ganz wichtigen Schritt raus aus der Niedriglohnfalle hin zu echter Fachkräftesicherung», sagte Landesbezirkssekretär Alexander Münchow.

Für ungelernte Kräfte wurde ein separates Lohnplus vereinbart, das über dem gesetzlichen Mindestlohn liegt: Von April an gibt es in der untersten Tarifgruppe 14,10 Euro pro Stunde, angelernte Kräfte erhalten 14,70 Euro. Ein weiteres Plus folgt Anfang 2027 – auf bis zu 15,40 Euro pro Stunde.

 

Weitere Nachrichten

Wo die Lese für den Federweißen im Südwesten begonnen hat

Federweißer gilt als Vorbote eines neuen Weinjahrgangs. In Baden-Württemberg hat nun die Lese begonnen - früher als im Vorjahr. Wann kommt er bei Verbraucherinnen und Verbrauchern an?

Bandscheibenvorfall in 170 Metern Höhe - Rettung von Windrad

Ein gesundheitlicher Notfall löst einen aufwendigen Rettungseinsatz aus. Die Einsatzkräfte müssen den 36-jährigen Arbeiter unter erschwerten Bedingungen von einem Windrad abseilen.

Betrugswelle beim Autokauf: Polizei warnt vor Fake-Angeboten

Mit Schnäppchenpreisen und professionellen Auftritten locken Betrüger arglose Autokäufer in die Falle. Und es wird immer schwieriger, die Kriminellen zu entlarven.

Fuchur ist zurück: Warum die Hoffnung auf mehr Fischadler-Nachwuchs in Rastatt wächst

Sie heißt wie der Glücksdrache aus «Die unendliche Geschichte»: Fuchur ist zurück in Baden-Württemberg. Was das aus Sicht von Vogelfachleuten bedeuten kann.

Futtermangel als Folge der Trockenheit: Katastrophenfall für Bio-Bauern ausgerufen

Warum das Land den Katastrophenfall für Bio-Bauern ausgerufen hat und welche weiteren Hilfen Landwirtschaftsministerin Gentges in Aussicht stellt.

Reaktion auf Niedrigwasser: Baden-Württemberg macht Ausnahme bei Lkw-Fahrverboten

Das Niedrigwasser auf wichtigen Wasserstraßen hat nun auch Folgen für den Straßenverkehr in Baden-Württemberg. Das Land setzt das Lkw-Sonntagsfahrverbot aus - und will so Lieferengpässe vermeiden.






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.