Corona in der Fächerstadt
Kulturwelt steht still: Bürgermeister sagt Prüfung von Hilfen zu

Corona in der Fächerstadt Kulturwelt steht still: Bürgermeister sagt Prüfung von Hilfen zu

Quelle: Thomas Riedel

Derzeit sind Kultureinrichtungen geschlossen und Veranstaltungen abgesagt – das trifft die Institutionen, Vereine und die freischaffende Kunst- und Kreativwirtschaft hart. Dr. Albert Käuflein äußert sich nun zur Lage und sagt die Prüfung von Hilfen zu.

Corona-Maßnahmen – Schutz der Gesundheit an erster Stelle

Die Schließung der Kultureinrichtungen und die Absagen kultureller Veranstaltungen treffen die Institutionen, Vereine und die freischaffende Kunst- und Kreativwirtschaft in Karlsruhe natürlich hart. Das weiß auch Kulturbürgermeister Dr. Albert Käuflein. Doch in erster Linie gehe es vor allem um den Schutz der Gesundheit und des Lebens der Kulturschaffenden und der Besucher von Kunst- und Kulturveranstaltungen, so Käuflein in einer Pressemitteilung der Stadt Karlsruhe.

 

„Noch nicht übersehbare wirtschaftliche Konsequenzen“

Dennoch sei der Stadt Karlsruhe, dem Kulturamt und „mir persönlich als für die Kultur zuständiger Bürgermeister“ klar, dass dies „noch nicht übersehbare wirtschaftliche Konsequenzen für einzelne wie für die Institutionen“ habe. Käuflein dankt „jetzt schon allen für die Unterstützung und die tägliche Solidarität bei dem Bemühen, Schaden von den Menschen in unserer Stadt abzuwenden“. Zudem sagt Käuflein zu, „die Möglichkeiten von Hilfe zu prüfen“, damit schließe sich die Stadt entsprechenden Überlegungen von Bund, Ländern und Verbänden an.

 

„Alles tun, um wirtschaftliche Schieflagen zu vermeiden“

Man gehe davon aus, dass Kulturverantwortliche „alles tun, um wirtschaftliche Schieflagen zu vermeiden und so wirtschaftlich wie möglich in der derzeitigen sehr außergewöhnlichen Situation zu handeln“. Sollten Wiedereröffnungen möglich sein in einer Zeit, in der das Corona-Virus noch virulent sei, bittet Käuflein, „das Risiko einer Übertragung so gering wie möglich zu halten“ – indem etwa nur jeder zweite Sitzplatz belegt werde.

Derzeit bleibe allen nur, alles zu tun, damit die Ausbreitung der Krankheit so weit wie möglich begrenzt werde. Nach der Überwindung der Krise würden Kunst und Kultur „umso mehr gefragt sein“, Menschen zusammenzubringen und „Begegnungen und Gespräche, Austausch und Kunsterlebnisse für alle zu ermöglichen.“

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