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Laut Statistik: So stark hat die Arbeitslosigkeit bei Akademikern zugenommen

News Laut Statistik: So stark hat die Arbeitslosigkeit bei Akademikern zugenommen

Quelle: Sina Schuldt
dpa

Die Zahl der Arbeitslosen ist 2025 in Baden-Württemberg gestiegen. Unter Hochqualifizierten fiel der Anstieg prozentual besonders stark aus. Warum – und was das bedeutet.

Unter Akademikerinnen und Akademikern ist die Zahl der Arbeitslosen im vergangenen Jahr prozentual besonders stark gestiegen. Die Zahl der hochqualifizierten Arbeitslosen sei 2025 um 20,3 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Landesamt Baden-Württemberg in Fellbach bei Stuttgart mit.

Zum Vergleich: 2025 waren der Statistik zufolge in Baden-Württemberg im Jahresdurchschnitt 8,8 Prozent mehr Menschen arbeitslos gemeldet als im Vorjahr. Mehr als die Hälfte der Arbeitslosen habe keine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können. In dieser Gruppe sei die Zahl der Arbeitslosen um 6,2 Prozent gestiegen. Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen mit einer betrieblichen oder schulischen Ausbildung habe um 10,7 Prozent zugenommen.

Dennoch vergleichsweise niedrige Arbeitslosenquote

Die Arbeitslosenquote unter den Akademikerinnen und Akademikern stieg wegen der andauernd schwierigen Arbeitsmarktlage um 0,4 Prozentpunkte auf 2,6 Prozent, wie die Statistiker mitteilten. Der relativ starke Anstieg basiere jedoch «ganz wesentlich auf der noch immer verhältnismäßig geringen Anzahl von hochqualifizierten Arbeitslosen», hieß es laut Mitteilung. Unter allen Bundesländern sei die Arbeitslosenquote bei den Hochqualifizierten in Baden-Württemberg – zusammen mit Hessen – am niedrigsten gewesen. Allgemein habe die Arbeitslosenquote im Südwesten bei 4,6 Prozent gelegen.

Absolut sei der Anstieg in anderen Qualifikationsgruppen deutlich größer gewesen, teilte die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit auf Anfrage mit. Unter einer Arbeitslosenquote von drei Prozent werde von Vollbeschäftigung gesprochen. Die Arbeitslosenquote der Akademikerinnen und Akademiker liege also weiterhin auf niedrigem Niveau. Die Hochqualifizierten seien seltener arbeitslos und kämen schneller wieder in Arbeit als andere Qualifikationsgruppen.

 

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