Seit Jahresbeginn 86 Fälle registriert
Masernfälle leicht zurückgegangen: Impfpflicht beschlossen

Seit Jahresbeginn 86 Fälle registriert Masernfälle leicht zurückgegangen: Impfpflicht beschlossen

Quelle: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild
dpa

Die Masernfälle in Baden-Württemberg sind bis Mitte November im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen. Seit Jahresbeginn seien 86 Fälle registriert worden, teilte das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg am Donnerstag mit.

Die Masernfälle in Baden-Württemberg sind bis Mitte November im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen. Seit Jahresbeginn seien 86 Fälle registriert worden, teilte das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg am Donnerstag mit. Im Vorjahr wurden im selben Zeitraum (vom 1. Januar bis zum 13. November) 98 Masernfälle gemeldet.

Zur stärkeren Eindämmung von Masern-Erkrankungen in Deutschland kommt im neuen Jahr eine Impfpflicht in Kindergärten und Schulen. Der Bundestag beschloss am Donnerstag ein Gesetz von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), das zum 1. März 2020 in Kraft treten soll.

Die meisten Masernfälle (10) gab es in diesem Jahr bisher im Ortenaukreis. Im Kreis Stuttgart und Kreis Konstanz sind je acht Masernfälle registriert worden. Mehr als fünf Masernerkrankungen wurden außerdem im Kreis Karlsruhe, im Schwarzwald-Baar-Kreis, im Zollernalbkreis und im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald gemeldet.

Im Gesamtjahr 2018 hatte es 101 Masernfälle gegeben, 2016 waren es 28 und im Jahr 2017 insgesamt 62. 2015 wurden 133 Masernerkrankungen gemeldet. Wobei sich die Fälle zum Jahresende summiert hatten: Bis Mitte November waren beim Gesundheitsamt nur 26 Masernfälle registriert worden.

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