Neues vom KSC
Letztes KSC-Heimspiel steht an: acht Abschiede, Umbruch & Eichner-Verlängerung

Neues vom KSC Letztes KSC-Heimspiel steht an: acht Abschiede, Umbruch & Eichner-Verlängerung

Quelle: Uli Deck/dpa

Vor dem Heimspiel gegen Hannover äußert sich auch der Sportchef zum Dauerthema im Wildpark. Der Trainer soll bleiben. Warum der neue Vertrag noch nicht unterschrieben ist, erklärt Freis nicht.

Der Karlsruher SC will Trainer Christian Eichner langfristig halten, verspürt bei den Verhandlungen mit dem 41-Jährigen laut Sportchef Sebastian Freis aber keinerlei Zeitdruck. «Es ist unser klarer Plan, mit Christian über seine Vertragslaufzeit von 2025 hinaus weiter zusammenzuarbeiten», sagte Freis am Freitag. Eichners Zukunft hat sich rund um den Wildpark zum Dauerthema entwickelt – und stand auch im Zentrum der Pressekonferenz des badischen Fußball-Zweitligisten vor dem letzten Heimspiel der Saison gegen Hannover 96 am Sonntag (13.30 Uhr/Sky).

Der Trainer habe «sehr, sehr großen Anteil» an der positiven Entwicklung der Mannschaft und einzelner Spieler des Tabellenfünften in den vergangenen Wochen und Monaten, erklärte Freis. Aktuell liege der gemeinsame Fokus aber auf der Kaderplanung. Die Gespräche über einen neuen Vertrag wolle man mit Eichner, der die KSC-Profis seit Februar 2020 anleitet, «zu gegebener Zeit» und «mit aller Ruhe und Sorgfalt» führen, sagte der 39-Jährige.

Eine Erklärung, warum die Gespräche trotz einer Ausstiegsklausel in Eichners aktuellem Kontrakt noch nicht intensiviert wurden, gab Freis nicht ab. «Das hat Gründe, die ich hier nicht ausbreiten will», meinte er und stellte klar: «Für uns geht es lediglich um den Zeitpunkt und nicht um die Frage, ob wir verlängern oder nicht.»

Eichner selbst geht mit der Haltung des Vereins nach eigener Aussage «so entspannt um wie die letzten vier, sechs Wochen auch.» Der Club habe die Entscheidungshoheit und er selbst damit «kein Problem», sagte der Coach. Vor rund einem Monat hatte Eichner erklärt, dass er es nicht für optimal halte, wenn man mit einem auslaufenden Vertrag ins letzte Jahr gehe.

Der KSC steht vor einem großen Umbruch und will seine Mannschaft verjüngen. Neben den Altstars Lars Stindl und Jerôme Gondorf werden gegen Hannover acht weitere Spieler verabschiedet – darunter auch Paul Nebel, der nach seiner Leihe zumindest vorerst zum 1. FSV Mainz 05 zurückkehrt. Auch die Zukunft von Torhüter Patrick Drewes ist offen. Künftig soll Eigengewächs Max Weiß bei den Karlsruhern mehr Spielzeit erhalten.

 

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