Edgar Schmitt über den KSC
meinKA-Kolumne mit Euro Eddy: „Der KSC gewinnt gegen den VfB“

Edgar Schmitt über den KSC meinKA-Kolumne mit Euro Eddy: „Der KSC gewinnt gegen den VfB“

Quelle: TMC-Fotografie.de | Tim Carmele

Unvergessen und ewige KSC-Ikone – Edgar Schmitt machte sich als Stürmer beim Karlsruher SC unsterblich! Heute ist der ehemalige Fußballer selbstständig und als Berater tätig. Mit meinKA wirft „Euro Eddy“ einen Blick auf aktuelle Ereignisse beim KSC.

Edgar Schmitt über Duelle gegen den VfB

Die Spiele gegen den VfB Stuttgart waren schon immer ein Highlight – in meiner Zeit beim KSC waren beide Mannschaften in der ersten Bundesliga immer oben dabei – Stuttgart hatte es immer sehr schwer bei uns – und wir hatten es sehr schwer in Stuttgart. Gewonnen hat dann meistens die Heimmannschaft. Ich kann mich noch erinnern, dass wir einmal deutlich mit 4:0 beim VfB untergegangen sind – aber auch die Stuttgarter im Wildpark kräftig kassiert haben.

 

Duell am Sonntag: „Zwei Stürmer – Fink raus“

Am Sonntag kommt es dann wieder zum schwäbisch-badischen-Duell in Stuttgart und ich glaube, dass der KSC eine unglaublich gute Chance hat dort zu gewinnen! Denn die KSC-Defensive steht stabil und lässt wenig zu. Wenn dann Hoffmann und Marvin (Pourié; Anm. d. R.) gut als Duo harmonieren, sehe ich eine sehr gute Chance für den KSC. Hoffmann sehe ich weiter hinten, etwas defensiver und Marvin vorne im Zentrum – beiden muss dann egal sein, wer das Tor schießt, auch wenn man als Torjäger oft egozentrisch ist – da weiß ich natürlich wovon ich rede…

Da das Spiel sehr lauf-intensiv sein wird, würde ich als Trainer in diesem Fall „Nein“ zu Fink sagen – und er kann am Sonntag immer noch eingewechselt werden, wenn einer der anderen platt ist. Ich bin ein Fan von Fink, denn er ist ein unglaublich guter Fußballer, dennoch würde ich mich in diesem Spiel für Marvin und Hoffmann entscheiden!

 

„Der KSC hat eine unglaublich gute Chance“

Der VfB wird sein Spiel nämlich nicht ändern – die spielen einen sehr nervösen Fußball und haben sich in der Saison bereits oft gegen die eigentlich schwächeren Mannschaften, die aber eine gute Defensive hatten, schwergetan. Es ist so: Wenn die Mannschaft aufgeregt spielt – und da spreche ich ja aus Erfahrung – ist es für einen Stürmer sehr schwer seine Tore zu schießen. Mir fehlt im Spiel des VfB einfach die Systematik und daher hat der KSC in diesem Fall eine unglaublich gute Chance auf einen Sieg und geht in meinen Augen sogar als heimlicher Favorit ins Spiel!

 

Fan-Rivalität: „Nicht nachvollziehbar!“

Ein Unentschieden wäre vielen Fans vermutlich am liebsten – aber ich denke wir siegen und verlieren auf keinen Fall. Die Rivalität zwischen den beiden Vereinen war – und ist auch heute noch – bei den Spielern übrigens nicht so verankert, wie bei den Fans. Vermutlich auch, weil die meisten Spieler von überall herkommen und nicht mir dieser badisch-schwäbischen-Rivalität aufwachsen. Dennoch schwappen die Emotionen der Fans auch gelegentlich auf die Mannschaften auf dem Spielfeld über, aber zwischen den Mannschaften herrscht dennoch immer großes Fairplay. Ich kann diese Rivalität nicht nachvollziehen. Grundsätzlich wünsche ich mir, dass generische Fans freundlicher in den Stadien empfangen werden und nicht diese grobe Rivalität herrscht. Denn am Ende geht es doch nur um ein schönes Fußballspiel!

 

| Quelle: Tim Carmele

 


 

Über Edgar Schmitt – Euro Eddy

Edgar Schmitt hat eine außergewöhnlich Fußball-Karriere absolviert. Erst im Alter von 28 Jahren und seinem Wechsel 1991 zu Eintracht Frankfurt gelang ihm der Sprung in den Profifußball. Von 1993 bis 1996 spielte Schmitt dann für den Karlsruher SC. Während seiner Zeit in der Fächerstadt schoss er beeindruckende 21 Tore für die Blau-Weißen – außerdem machte sich der Stürmer im Zweitrunden-Rückspiel des Uefa-Cups gegen Valencia 1993 unsterblich!

Mit 7:0 gewann der Karlsruher SC dieses Match, welches auch gerne als „Wunder vom Wildpark“ in die Geschichtsbücher einging – und Edgar Schmitt steuerte vier der sieben Tore bei! Zurecht erinnern sich die KSC-Fans bis heute noch gerne an ihren „Euro-Eddy“! Nach seinem Engagement beim KSC stand Schmitt weitere zwei Jahre beim SC Fortuna Köln unter Vertrag. Vereinzelte Trainerstationen folgten, zudem bildete sich Schmitt stets weiter und studiert derzeit Psychologie. Schmitt ist selbstständig und als Berater tätig.

Alles Infos rund um den Karlsruher SC und das Derby gegen den VfB Stuttgart gibt es natürlich auf meinKA: KSC: des Karlsruhers liebster Fußballclub

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