News
Menschen in Karlsruhe feiern Tod des iranischen Führers Chamenei

News Menschen in Karlsruhe feiern Tod des iranischen Führers Chamenei

Quelle: Christophe Gateau/dpa
dpa

Nach den Angriffen von Israel und den USA auf den Iran gehen die Menschen bundesweit auf die Straße. Wie die Menschen im Südwesten auf die Entwicklungen im Nahen Osten reagieren.

Dutzende Menschen haben in Baden-Württemberg den Tod des iranischen Führers Chamenei gefeiert. Um kurz nach Mitternacht trafen sich rund 80 Menschen auf dem Karlsruher Schloßplatz, wie die Polizei mitteilte. Teils seien iranische Flaggen geschwenkt worden. Zuvor hatte Donald Trump den Tod des iranischen Staatsoberhaupts und Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei auf seiner Plattform Truth Social verkündet.

Bereits am Samstag hatte es auch zwei Veranstaltungen in Stuttgart gegeben: Eine geplante Demonstration am Nachmittag und eine spontane Zusammenkunft mehrerer Menschen am Abend, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Demonstranten seien auch hier glücklich über die aktuellen Entwicklungen im Iran gewesen und jubelten teilweise. Für heute sei bereits eine Veranstaltung in der Landeshauptstadt angekündigt, hieß es weiter. Zudem wurde bei der Versammlung in Karlsruhe zu einer weiteren Kundgebung aufgerufen.

Ebenfalls trafen sich auf dem Freiburger Platz der alten Synagoge rund 20 Menschen unter dem Motto «Schluss mit Krieg und Unterdrückung im Iran». Laut Polizei sei alles ruhig verlaufen. In Heilbronn standen rund 10 Menschen auf einem Parkplatz und schwenkten Fahnen.

Auch in anderen Städten demonstrierten Menschen gegen die Führung in Teheran. So trafen sich in der Bundeshauptstadt Berlin am Samstag rund 1.600 Menschen. Auch unter anderem in Frankfurt, Hamburg und München gingen Demonstranten auf die Straße.

Iranischer Führer bei Luftschlag getötet

Irans oberster Führer ist bei einem amerikanisch-israelischen Luftangriff getötet worden. Streitkräfte hatten Chameneis Amtssitz in der Hauptstadt Teheran bombardiert. Neben dem Führer selbst sollen Medienberichten zufolge bei dem Angriff auch mehrere Angehörige Chameneis getötet worden sein, darunter eine Tochter, ein Schwiegersohn, eine Schwiegertochter und ein Enkel.

Die Revolutionsgarden des Landes hatten nach dem Angriff Rache geschworen und kündigten Gegenangriffe gegen israelische und amerikanische Stützpunkte in der Region an.

Chamenei war der mächtigste Mann der Islamischen Republik und galt als unantastbar. Er prägte in den vergangenen Jahrzehnten wie kein anderer die iranische Außen- und Innenpolitik. Proteste gegen das islamische Herrschaftssystem ließ er wiederholt blutig niedergeschlagen.

 

Weitere Nachrichten

Regelrecht "gekocht": Wie Hitze und Trockenheit Tiere plagen

Salamander, Wasseramsel, Steinkrebs und Co. leiden unter Niedrigwasser und steigenden Gewässertemperaturen. Fachleute warnen vor schrumpfenden Beständen und verlorenen Lebensräumen.

Alternative Antriebe: So beliebt sind Elektroautos im Südwesten

In Baden-Württemberg wächst das Interesse an E-Autos. Mehr als ein Viertel aller Neuwagen fahren ausschließlich mit Strom. Nur in zwei Bundesländern sind E-Autos noch beliebter.

Umfrage: Fast jeder dritte Studierende wohnt bei den Eltern

Nach der Schule nichts wie raus aus dem Kinderzimmer? Das gilt für viele Studierende im Südwesten nicht, zeigt eine neue Erhebung. Wo Studierende am häufigsten wohnen - und wie sie zur Uni kommen.

Geld Münzen

Pensionsrücklagen: Hessen und Baden-Württemberg legen gemeinsam Geld an

Die Länder und der Bund müssen dafür sorgen, die künftigen Pensionen ihrer Beamten zahlen zu können. Ein neuer Spezialfonds soll die Rücklagen von Hessen, Baden-Württemberg und dem Bund sichern.

Nächste Auswilderung: So heißt die neue Luchskatze im Schwarzwald

Das Land bemüht sich um eine Wiederbesiedlung Baden-Württembergs mit Luchsen. Nun sind es zwölf Tiere. Woher der Neuzugang kommt und wer ihm seinen Namen gegeben hat.

Brand in Sortieranlage im Rheinhafen - eine verletzte Person

Im Karlsruher Rheinhafen gerät eine Sortieranlage in Brand. Die Feuerwehr ist mit zahlreichen Kräften vor Ort. Entwarnung folgt rasch.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.