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Motorradsaison beginnt mit tödlichen Unfällen und Verletzten

News Motorradsaison beginnt mit tödlichen Unfällen und Verletzten

Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
dpa

Frühlingswetter lockt Biker auf die Straßen – doch das Wochenende endet teils mit schweren und tödlichen Unfällen in mehreren Regionen.

Mehrere Motorradfahrer sind am Wochenende in verschiedenen Landkreisen in Baden-Württemberg schwer oder tödlich verunglückt. Allein am Samstag sind insgesamt drei Menschen in Folge von Unfällen gestorben, wie die Polizei mitteilte.

Im Landkreis Ravensburg kam demnach ein 19-Jähriger nach einem Überholmanöver ums Leben, als er mit einem Auto zusammenstieß und gegen eine Treppe geschleudert wurde. Im Landkreis Reutlingen starb ein 25-Jähriger, als er in einer Kurve in den Gegenverkehr geraten und gegen ein Auto prallte. Auch im Hochschwarzwald endete ein Unfall tödlich: Bei Lenzkirch verunglückte ein 32-jähriger Motorradfahrer in einer Kurve ohne weitere Beteiligte. Im Schwarzwald-Baar-Kreis wurden zudem zwei weitere Biker schwer verletzt.

 

So gelingt der sichere Saisonstart

Ersten Einschätzungen der Polizei zufolge spiele der Beginn der Motorradsaison eine Rolle für die vermehrten Unfälle. Der ADAC warnt vor Leichtsinnigkeit nach der Winterpause und empfiehlt, sich wieder vorsichtig an das Fahren zu gewöhnen. Auch andere Verkehrsteilnehmer müssten sich erst wieder an Motorräder anpassen, da diese oft übersehen oder in ihrer Geschwindigkeit unterschätzt werden, hieß es.

Nach Angaben des Innenministeriums kamen im vergangenen Jahr in Baden-Württemberg insgesamt 71 Motorradfahrer bei Unfällen ums Leben und damit etwas mehr als 2024, wo die Behörden 64 tödliche Unfälle erfassten. Häufigste Unfallursache war der Statistik zufolge überhöhte Geschwindigkeit. Demnach war bei 63 Prozent der tödlichen Verkehrsunfälle, die Motorradfahrer verursachten, zu hohe Geschwindigkeit die Ursache. Bei einem Drittel der Fälle lösten demnach Überholmanöver die Unfälle aus.

 

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