Boot auf dem See
„Mysteriöser Angler“ auf dem Baggersee in Blankenloch entdeckt

Boot auf dem See „Mysteriöser Angler“ auf dem Baggersee in Blankenloch entdeckt

Quelle: Thomas Riedel

Seit einigen Tagen ist auf dem Baggersee im Stutenseer Stadtteil Blankenloch ein Boot mit einem Angler zu sehen. Dieser treibt bei Tag und Nacht sowie Wind und Wetter auf dem See und hat für Besorgnis und viele Fragezeichen gesorgt. Das steckt dahinter.

Angler auf dem Baggersee in Stutensee-Blankenloch

Kürzlich erreichten den Bild- und Videojournalisten Thomas Riedel über seinen Facebook-Kanal mehrere, teilweise sogar besorgte Anfragen von Menschen, die einen „mysteriösen Angler“ auf dem Baggersee im Stutenseer Stadtteil Blankenloch, im dortigen Industriegebiet, entdeckt hatten.

Da sich der Angler sowohl am Tag, als auch bei Nacht und jeglicher Wetterlage auf dem Gewässer befindet, kam schnell die Frage auf, ob der Angler „echt“ sei oder es sich um eine Puppe handle – und, falls „ja“, warum sie dort platziert wurde, schildert Riedel weiter.

 

Der „mysteriöse Angler“ auf dem Blankenlocher Baggersee. | Quelle: Thomas Riedel

 

Die Auflösung durch den Angelsportverein Blankenloch

Bei genauerem Hinsehen wurde schnell festgestellt, dass es sich tatsächlich um eine Puppe im Anglerkostüm handelt, die auf dem See im Boot unterwegs ist. Riedels Recherchen führten daraufhin zum Angelsportverein Blankenloch e.V.

Hier löste sich das Rätsel um den „mysteriösen Angler“ dann auf: „Teilweise sind Kormorane im Schwarm von 20 bis 25 Vögeln in den Wintermonaten über den See geflogen und haben die Fische aus dem Wasser geraubt und teilweise verletzt zurückgelassen. Um ein größeres Fischsterben zu verhindern, überlegten wir uns, was man tun könnte“, erklärte Christian Lang, zweiter Vorsitzender des Angelsportverein Blankenloch.

 

Eine Vogelscheuche auf dem See.| Quelle: Thomas Riedel

 

Schaufensterpuppe mit Boot fungiert als Vogelscheuche

Die Lösung des Angelsportvereins gegen das gefiederte Problem, ist eine Schaufensterpuppe, verkleidet als Angler, in einem Boot. So könne derzeit das Vertreiben der Vögel „rund um die Uhr“ aufrechterhalten werden, schilderte Lang gegenüber Riedel.

„Die Maßnahme zeigt auch schon Wirkung – ob es allerdings eine dauerhafte Lösung ist bleibt abzuwarten“, so Lang abschließend.

 

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