Polizei Karlsruhe
Silvesterparty & Feuerwerkskörper: 59-Jähriger flüchtet vor Polizei

Polizei Karlsruhe Silvesterparty & Feuerwerkskörper: 59-Jähriger flüchtet vor Polizei

Quelle: Karl-Josef Hildenbrand

Ein 59-Jähriger flüchtete in der Silvesternacht gegen 00:15 Uhr in Karlsruhe vor einer Polizeistreife. In der Folge kam es zu Widerstandshandlungen und der Verdächtige musste unter Anwendung unmittelbaren Zwangs zu Boden gebracht und gefesselt werden.

Gruppe ohne Masken und Mindestabstand

Ein 59 Jahre alter Mann flüchtete in der Silvesternacht gegen 00:15 Uhr in Karlsruhe vor einer nahenden Polizeistreife. In der Folge kam es zu Widerstandshandlungen und der Verdächtige musste unter Anwendung unmittelbaren Zwangs zu Boden gebracht und gefesselt werden, erklärt die Polizei in einer Pressemitteilung.

Den polizeilichen Feststellungen zufolge hatte eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Karlsruhe-Marktplatz bei einer Vorbeifahrt vor einem Anwesen in der östlichen Kaiserstraße eine Gruppe von zwölf bis 15 Personen festgestellt. Keiner habe einen Mund-Nasenschutz getragen und die vorgeschriebenen Mindestabstände seien auch unterschritten gewesen.

 

Polizei: 59-jähriger Mann ergriff die Flucht

Als der Streifenwagen stoppte, seien alle Beteiligten in das Anwesen geflüchtet. Bei der Verfolgung des 59-Jährigen wollte der Mann offenbar die Hauseingangstür zuschlagen, wobei ein nacheilender Polizeibeamter nur durch Hochreißen seiner Arme verhindern habe können, dass er am Kopf verletzt worden sei. In der Folge habe der 59-Jährige aber festgehalten werden können.

Er sei über das Polizeiverhalten erbost gewesen und verhielt sich offenbar bezüglich seines Verhaltens uneinsichtig, schildert die Polizei den Vorfall.

Während die Streife mit der festgehaltenen Person dort verblieb, um weitere Unterstützung der Kollegen abzuwarten, sei der 59-jährige Mann unvermittelt die Treppe hoch geflüchtet, wobei er den Schilderungen nach wieder eingeholt, unter Anwendung von Zwangsmaßnahmen zu Boden gebracht und mit Handschließen gefesselt werden konnte.

 

Silvesterparty für bis zu zwölf Personen

In dessen Wohnung stellten die Beamten bereitgelegte Feuerwerkskörper und einen abgelaufenen Personalausweis sicher. Darüber hinaus gab es offenbar auch Hinweise auf eine von ihm veranstaltete Party für bis zu zwölf Personen, so die Polizei weiter.

Der Beschuldigte kam nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß. Die polizeilichen Ermittlungen gegen ihn erstrecken sich nun neben möglichen Verstößen gegen die Corona-Verordnung unter anderem auch wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

 

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