Polizei Karlsruhe
Neue Details zum Flugzeugabsturz: Kein Hinweis auf technischen Defekt

Polizei Karlsruhe Neue Details zum Flugzeugabsturz: Kein Hinweis auf technischen Defekt

Quelle: Aaron Klewer/Einsatz-Report24/dpa

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs am Sonntag, 12. Juli 2020, in einem Waldgebiet bei Rheinstetten wurden beide Insassen getötet. Mittlerweile kommen weitere Details zum Unglück ans Licht – zudem gestaltet sich der Abtransport des Flugzeugs schwierig.

Schwieriger Abtransport des Flugzeuges

Nach dem Absturz einer Propellermaschine mit zwei Toten gestaltet sich der Abtransport des Flugzeuges schwierig. Vermutlich müsse erst eine Schneise in dem dichten Waldgebiet bei Rheinstetten nahe Karlsruhe geschlagen werden, um die Wrackteile einsammeln und zur Begutachtung wegbringen zu können, sagte ein Polizeisprecher am Montag.

Das Ultraleichtflugzeug war am frühen Sonntagabend in dem Wald zerschellt. Die beiden aus dem Ruhrgebiet stammenden Insassen, der 61 Jahre alte Pilot und sein 54-jähriger Bruder, kamen ums Leben. Den Schaden an der Maschine bezifferte die Polizei auf rund 50.000 Euro.

 

Keine Hinweise auf einen technischen Defekt

Die Unglücksursache ist unklar. Hinweise auf einen technischen Defekt gebe es bisher nicht. Die zuständige Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) beauftragte nach Worten des Polizeisprechers einen Sachverständigen, der noch am Montag an der Absturzstelle eintreffen sollte. Ebenfalls unklar ist, ob eine medizinische Ursache in Frage kommt und bei dem Piloten eine Obduktion angeordnet wird.

 

Insassen kamen aus Iserlohn-Rheinermark

Der Pilot und sein Bruder waren den Angaben zufolge am Sonntagmorgen vom Flugplatz Iserlohn-Rheinermark aus gestartet, um für einen Termin zum Flugplatz Rheinstetten-Forchheim zu fliegen. Von dort hatten sie am Abend nach Iserlohn zurückkehren wollen.

Mehr zum Thema

Zwei Tote bei Absturz eines Kleinflugzeugs in Rheinstetten

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs am Sonntagabend, den 12. Juli 2020, in einem Waldgebiet bei Rheinstetten nahe Karlsruhe wurden beide Insassen getötet. Die Unglücksursache ist derzeit noch unklar, so die Polizei in einer Pressemitteilung.

Weitere Meldungen der Polizei

Alle Meldungen

Weitere Nachrichten aus der Region

Azubis kämpfen laut Umfrage mit Druck und Geldsorgen

Leistungsdruck, Geldsorgen und private Belastungen: Eine DGB-Umfrage zeigt, womit viele Auszubildende in Baden-Württemberg kämpfen.

Karlsruhe mit dabei! Diese drei Städte fahren bei E-Bussen voraus

In vielen Städten dominieren Dieselbusse, doch manche Kommunen gehen einen anderen Weg. Die Spitzenreiter bei einer Auswertung kommen allesamt aus Baden-Württemberg - und haben klare Ziele für 2030.

Ausbildungsfinanzierung: Mehr als 60.000 Bafög-Empfänger – Zahl auf Tiefstand

2025 erhielten so wenige Menschen Bafög wie seit 25 Jahren nicht mehr. Gleichzeitig soll die monatliche Förderung für Studierende und Schüler ansteigen.

Cold Case: 41 Jahre ungelöst - 70-Jähriger wegen Mordes nun vor Gericht

1985 wird die nackte Leiche einer Frau gefunden. Jetzt muss ein 70-Jähriger wegen Mordes vor Gericht. Was er zu den Vorwürfen sagt.

Wurde er angefahren? Identifikation von totem Wolf am Schluchsee abgeschlossen

Nach dem Fund eines verletzten Wolfsrüden am Schluchsee steht fest: Es handelt sich um das dort ansässige Tier. Was mit ihm passiert ist - und was das für die Wolfspopulation im Südwesten bedeutet.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 

Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.