Kosten könnten bis zu 30 Millionen Euro steigen
Neues Fußballstadion in Karlsruhe – Kostensteigerung erwartet

Kosten könnten bis zu 30 Millionen Euro steigen Neues Fußballstadion in Karlsruhe – Kostensteigerung erwartet

Quelle: Tim Carmele | TMC-Fotografie.de

Am Freitag, 6. März, hat der Betriebsausschuss des Eigenbetriebs „Fußballstadion im Wildpark“ getagt. Eine mögliche Kostensteigerung war ein Thema. Auch der Zeitplan wurde besprochen – dieser soll trotz Unstimmigkeiten zwischen Stadt und Verein eingehalten werden.

Einen aktuellen Stand in die Zahlen des Stadionneubaus in Karlsruhe gewährte der Betriebsausschuss des Eigenbetriebs „Fußballstadion im Wildpark“  am Freitag, 6. März. In einer Pressemeldung fasst die Stadtverwaltung dabei die Entwicklungen zusammen.

Die positive Nachricht gleich vorweg: Der angepeilte Termin für die Fertigstellung soll eingehalten werden. So könnte im Mai 2022 erstmals der Ball im fertigen Stadion rollen. Das ist insofern erwähnenswert, da es zuletzt aufgrund von Unstimmigkeiten und juristischen Auseinandersetzungen zwischen Stadt und dem Karlsruher SC zu Verzögerungen kam.

Nicht ganz im Plan könnten hingegen die Kosten sein. „Tatsächlich können sich aus Anpassungen durch die Stadt Karlsruhe als Bauherrin, Sonderwünschen des KSC als künftigem Pächter und Nutzer sowie Nachträgen durch die beauftragte Baufirma Mehrkosten in einem Korridor von 10 bis 30 Millionen Euro ergeben“, so die Stadt in einer Pressemeldung. 2018 wurden die Kosten noch auf 123 Millionen Euro durch den Gemeinderat bewilligt.

Für höhere Ausgaben könnten dabei unter anderem der Brandschutz, Risiken im Bereich des Baupreisindex aber auch für gewünschte Klappsitze im Stadion und eine Erweiterung der KSC-Geschäftsstelle im Stadion kommen. Wie viel teurer es werden könnte, das kann und will die Stadt zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht sagen. Das liegt daran, dass die Ausschreibungen für die Punkte noch nicht erfolgt sind – und somit auch das Einsparpotential noch nicht geprüft werden konnte. Offen ist auch noch die Aufteilung der Mehrkosten zwischen Verein und Stadt.

Das Thema wird voraussichtlich im Mai im Gemeinderat erneut diskutiert und die Öffentlichkeit dabei auch über die Entwicklungen informiert. meinKA wird berichten.

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