News
Neues zum Wertstofftonnen-Problem: Stadt Karlsruhe kann neuen Vertrag nicht abschließen

News Neues zum Wertstofftonnen-Problem: Stadt Karlsruhe kann neuen Vertrag nicht abschließen

Quelle: Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin

Die Stadt Karlsruhe kann den Entsorger Knettenbrech + Gurdulic nicht, wie von Verwaltung und Gemeinderat angestrebt, mit einer Erweiterung der Vollserviceleistung beauftragen. Dies hat die Vergabekammer beim Regierungspräsidium Karlsruhe entschieden.

Stadt kann Vertrag nicht abschließen

Wie die Stadt Karlsruhe am 13. August 2024, in einer Pressemeldung mitteilt, kann die Stadt den Entsorger Knettenbrech + Gurdulic nicht, wie ursprünglich angestrebt, mit einer Erweiterung der Vollserviceleistung beauftragen.

Dies habe die Vergabekammer beim Regierungspräsidium Karlsruhe im Rahmen eines von einem Konkurrenzunternehmen beantragten Nachprüfungsverfahrens entschieden.

Derzeit werte die Stadt Karlsruhe die Entscheidung der Vergabekammer aus und bewerte das weitere Vorgehen. Die Stadt Karlsruhe sei gewillt, Rechtsmittel beim Oberlandesgericht einzulegen und bereitet die Einlegung der Beschwerde vor, heißt es weiter.

 

Das bedeutet die Entscheidung

Für Karlsruher Bürgerinnen und Bürger bedeutet die Entscheidung der Vergabekammer, dass die Wertstofftonnen am Leerungstag auch weiterhin satzungskonform bereitgestellt werden müssen, teilt die Stadt mit:

  • An Standorten, an denen die Behälter frei zugänglich sind, ebenerdig und höchstens 15 Meter von der Straße entfernt stehen, ist am Abholtag nichts zu veranlassen.
  • Für nicht frei zugängliche Wertstofftonnen ist die Zugänglichkeit zu gewährleisten.
  • Der Behälterstandplatz darf zum nächstmöglichen auf öffentlicher Fläche liegenden Halteplatz des Sammelfahrzeugs weiterhin nicht mehr als 15 Meter entfernt sein.
  • Die Transportwege müssen befestigt sein und dürfen keine Stufen und keine Steigungen von mehr als fünf Prozent haben.

Liegen diese Bedingungen nicht vor, sind die Wertstofftonnen rechtzeitig am Entleerungstag am Straßen- oder Gehwegrand oder an einer anderen entsprechenden Stelle bereitzustellen und nach der Abholung unverzüglich wieder an ihren Standplatz zurückzubringen, wird informiert.

 

Weitere Nachrichten

Nach Unwetter in Karlsruhe: Lebensgefahr in Wäldern & auf Spielplätzen

Nach dem starken Unwetter am Donnerstagabend, 16. Juli 2026, sind zahlreiche Waldwege im Westen Karlsruhes und im Hardtwald durch umgestürzte Bäume und herab gebrochene Äste blockiert oder nur eingeschränkt passierbar. Es bestehe Lebensgefahr.

Unwetter über Karlsruhe: Einsatzkräfte im Ausnahmezustand - Person von Baum erschlagen

Am 16. Juli 2026, zog ein Unwetter über Karlsruhe. In der Integrierten Leitstelle (ILS) Karlsruhe gingen innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Notrufe ein, heißt es in einer Pressemeldung. Eine Person wurde durch einen umstürzenden Baum tödlich verletzt.

"Kinder schützen die Umwelt": Große Preisverleihung beim Stadtwerke-Malwettbewerb

Die Stadtwerke Karlsruhe haben auch 2026 wieder einen Malwettbewerb gestartet. Alle Viertklässler/-innen aus Karlsruhe konnten mitmachen und Preise gewinnen. Das Motto lautete "Mach mit: Kinder schützen die Umwelt". Am 15. Juli folgte die Preisverleihung.

Redaktionstipp

5 sommerliche Veranstaltungstipps in Karlsruhe: Das steht diese Woche an

Es ist Mitte Juli in Karlsruhe: An Veranstaltungen soll es auch hier nicht mangeln. Von Live-Musik, über erfrischende Drinks, großer Geselligkeit und Informationen - es wartet eine große Event-Vielfalt in Karlsruhe und der Umgebung. Hier kommen 5 Tipps!

Flächenbrand in Stutensee-Friedrichstal: 27 Menschen evakuiert

Bei einem Flächenbrand am Samstag, 11. Juli 2026, gegen 17:00 Uhr, im Stutenseer Stadtteil Friedrichstal mussten 27 Bewohner/-innen aus Gebäuden des Betreuten Wohnens evakuiert werden. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr konnte den Großbrand löschen.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.