Müll vermeiden, Flaschen füllen, Leitungswaser trinken
Refill Karlsruhe – Flasche mitbringen & gratis Trinkwasser zapfen

Müll vermeiden, Flaschen füllen, Leitungswaser trinken Refill Karlsruhe – Flasche mitbringen & gratis Trinkwasser zapfen

Quelle: Pixabay

Wenn der große Durst kommt ist guter Rat teuer: Glücklicherweise gibt es eine Initiative, die genau hier hilft. Refill Karlsruhe zeigt, wo in Karlsruhe gratis Trinkwasser zu bekommen ist. Wer eine Mehrwegflasche mitbringt, verhindert den Plastikmüll.

Wasser auffüllen in Karlsruhe

Spätestens wenn die Sonne vom Himmel brennt und der eigene Wasservorrat sich dem Ende entgegen neigt, dann ist die bundesweite Initiative Refill Karlsruhe Gold wert. Das Projekt hat zum Ziel, Plastikmüll zu vermeiden, indem Leitungswasser getrunken wird. Mittlerweile gibt es in Deutschland über 5.000 Geschäfte und Restaurants, die beim Refill mitmachen.

Sie alle haben sich bereit erklärt, mitgebrachte Flaschen kostenfrei mit Leitungswasser zu füllen. Eine Möglichkeit, die es seit geraumer Zeit auch in Karlsruhe gibt. Auch hier kann an ein paar Dutzend Stellen die Flasche gefüllt und der Durst gestillt werden. meinKA hat die wichtigsten Infos zu dem Projekt im Überblick – so muss niemand durstig auf der Strecke bleiben!

 

Wenn dieser Aufkleber im Schaufenster hängt, gibt es kostenloses Trinkwasser zum Mitnehmen. | Quelle: Refill Deutschland

 

Refill Bristol als Ursprung der Bewegung

Neu ist die Refill-Idee in Deutschland nicht. Die Hamburger Initiatorin Stephanie Wiermann hat sich selbst von der Bewegung im britischen Bristol inspirieren lassen, und brachte diesen Einfall dann in ihre Heimatstadt. Der Hintergrund dabei ist gleich geblieben. So werden, laut einem internationalen Report zu Verpackungen, auf der Welt jede Minute eine Million Plastikflaschen gekauft – bis 2021 soll diese Zahl sogar noch um 20 Prozent ansteigen.

Für die Macher aus Großbritannien gibt es gleich fünf Gründe, warum eine „Refill Revolution“ stattfinden sollte: Zunächst sorgt Refill dafür, dass das Plastikmüll-Problem gleich an der Quelle angegangen wird. Je weniger Flaschen verkauft werden, desto weniger Müll landet dort, wo er nicht hingehört. Weiter spart Refill Geld – da keine Wasserflaschen mehr gekauft werden müssen.

Weitere Gründe sind die Bekämpfung des Klimawandels durch die Verminderung der Produktion von Plastikflaschen sowie die hohe Wasserqualität, die ohnehin fast überall aus den Leitungen kommt. Zuletzt schont Refill die Umwelt im Allgemeinen, da Plastikflaschen mittlerweile zu einem Drittel für die Verschmutzung der Weltmeere verantwortlich sind.

 

Wasser | Quelle: Pixabay

 

Refill – Hintergrund in Deutschland

Refill, also der englische Begriff für Nachfüllen, gibt hierzulande es erst seit 2017 als Initiative. Das Prinzip, was bislang vor allem aus Fastfood-Restaurants bekannt war, sollte in abgewandelter Form auf die Straße gebracht werden. Der Startschuss fiel 2017 in Hamburg – mittlerweile haben sich aber unzählige Städte angeschlossen. Dort haben ehrenamtliche Helfer jeweils dafür gesorgt, dass das Netz der Refill-Stationen immer dichter wird.

Das Konzept hinter Refill ist äußert einfach zu verstehen: Läden und Restaurants erklären sich bereit, kostenfrei Leitungswasser in eine mitgebrachte Wasserflasche zu füllen. So soll nicht nur der Durst gestillt werden, sondern gleichzeitig auch noch etwas für die Umwelt getan werden.

Dadurch, dass keine Wasserflaschen aus Plastik gekauft werden müssen, wird die Umwelt vor Plastikmüll bewahrt. Hinter dem Projekt steht kein Unternehmen oder Verein, sondern ein Zusammenschluss aus ehrenamtlich tätigen Privatpersonen. Das sorgt für eine politische und unternehmerische Unabhängigkeit. Mitmachen kann jeder: Ladenbesitzer könnten als Refill-Station geworben werden und natürlich sollte jeder eine eigene Wasserflasche immer dabei haben.

 

Trinkwasser | Quelle: Pixabay

 

Refill Station in Karlsruhe werden

Egal ob Apotheke, Buchladen, Café oder Schuhladen – an der Bewegung kann sich jedes Ladengeschäft beteiligen, was einen Wasserhahn und klare Öffnungszeiten hat. Privatleute sind allerdings von der Initiative ausgeschlossen – eben weil definierte Öffnungszeiten als Voraussetzung gelten.

Geschäfte, die teilnehmen wollen, können eine Nachricht an karlsruhe@refill-deutschland.de schreiben. Dann wird das Geschäft auf der Webseite der Initiative, auf der Deutschlandkarte und auf einer Karte der Region vermerkt. Die Refill Station selbst kann dann mit einem Ausdruck oder einem Aufkleber des Logos im Schaufenster sichtbar gemacht werden.

 

Hier gibt es gratis Leitungswasser in Karlsruhe

Große Karte öffnen

Nachrichten aus Karlsruhe

Überraschung zum Saisonstart: Karlsruher Baden Volleys schlagen Pokalsieger & Vizemeister

Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe haben in der 1. Volleyball-Bundesliga für eine Überraschung gesorgt. Gegen die SVG Lüneburg, den Pokalsieger und deutschen Vizemeister der vergangenen Saison, setzten sich die Karlsruher mit einem deutlichen 3:0 durch.

Spenden-Klettermarathon in Karlsruhe: 33.583,5 Höhenmeter für soziale Projekte

Mit vereinten Kräften erklommen die Mitglieder der Sektion Karlsruhe des Deutschen Alpenvereins (DAV) e.V. am Samstag, 17. Oktober 2026, den Mount Everest gleich 3,8-mal und sammelten damit Spendengelder in fünfstelliger Höhe für soziale Projekte.

1.250 Jahre: Der Karlsruher Stadtteil Knielingen feiert Jubiläum

Knielingen feiert 1.250 Jahre: Am Wochenende vom 24. Oktober bis 25. Oktober 2026, sind mehrere Event-Höhepunkte im und am Bürger- und Gemeindezentrum des Karlsruher Stadtteils geplant, um ein großes Jubiläumsfest zu feiern.

Volleyball-Bundesliga: Karlsruher Baden Volleys mit erstem Heimspiel

Die Volleyball-Bundesliga ist zurück in der Lina-Radke-Halle: Zum ersten Heimspiel bekommen die Baden Volleys direkt hohen Besuch vom amtierenden Pokalsieger: Am Mittwochabend, 21. Oktober 2026, um 20:00 Uhr beginnt das Spiel gegen SVG Lüneburg.

10 Jahre Artenschutzstiftung des Karlsruher Zoos: 4,5 Millionen Euro für 48 Projekte

Die Artenschutzstiftung des Karlsruher Zoos wurde 2016 gegründet und feiert nun ihr zehnjähriges Bestehen. Insgesamt kamen durch die Stiftung bislang mehr als 4,5 Millionen Euro für den Artenschutz zusammen. Mit diesem Geld wurden 48 Vorhaben gefördert.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 
















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.