News aus der Fächerstadt
„Rote Liste“: Mehr als Hälfte der Amphibien- und Reptilienarten gefährdet

News aus der Fächerstadt „Rote Liste“: Mehr als Hälfte der Amphibien- und Reptilienarten gefährdet

Quelle: Jonas Walzberg/dpa/Archivbild
dpa

Mehr als die Hälfte der in Baden-Württemberg heimischen Amphibien- und Reptilienarten sind gefährdet. Das teilte die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) mit der Veröffentlichung einer aktualisierten «Roten Liste» nun in Karlsruhe mit.

Demnach seien von den erfassten 31 Arten im Land 18 gefährdet. Fünf Arten seien sogar akut vom Aussterben bedroht. Darunter sind Tiere wie die Geburtshelferkröte, die Knoblauchkröte, der Moorfrosch sowie die Europäische Sumpfschildkröte und die Aspisviper.

Die Situation in Baden-Württemberg schätzt der Präsident der LUBW als «weiterhin besorgniserregend» ein. Um die Lage für die Tiere zu verbessern, sei ein lückenloses Netz aus Biotopen notwendig. Schon 2020 reagierte die Landesregierung durch das Biodiversitätsstärkungsgesetz. Das Gesetz sieht vor, dass bis 2030 mindestens 15 Prozent des Offenlandes zur Biotopverbundfläche entwickelt wird.

 

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