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Sommerpause im Südwesten: Jetzt kommt die Gießkanne von oben

News Sommerpause im Südwesten: Jetzt kommt die Gießkanne von oben

Quelle: Philipp André/onw-images/dpa
dpa

Vom Biergarten auf die Couch? Im Südwesten drohen kräftige Gewitter und Starkregen – mit bis zu 80 Litern Regen pro Quadratmeter.

Nach viel Sonne und Wärme in Baden-Württemberg rät der Deutsche Wetterdienst (DWD) nun zu Schirm und Regenjacke. Ab Mittwoch drohen dem Südwesten nämlich schwere Gewitter und heftiger Starkregen. Eine amtliche Unwetterwarnung liege zwar noch nicht vor, doch die Meteorologen betonen, dass die Lage durchaus ungemütlich werden könnte.

Der DWD geht davon aus, dass das Hoch «Kyra» heute im Laufe des Tages nach Osteuropa abzieht. Damit macht es Platz für feuchtwarme Atlantikluft, die von Südwesten hereinzieht.

Erste Wolkenfelder sollen in der Nacht aufziehen, und besonders am Bodensee könnte es bereits ungemütlich werden: Dort sind am Abend starke Böen bis 60 Kilometer pro Stunde möglich. Auch Regen setzt dann allmählich ein.

 

60 Liter in sechs Stunden

Von Südwesten her breiten sich die Schauer dann über das Land aus. Vor allem am Mittwochnachmittag und -abend rechnet der DWD vom Hochrhein über den Schwarzwald bis zur Schwäbischen Alb und zum Bodensee mit kräftigen Gewittern. Innerhalb von sechs Stunden könnten örtlich bis zu 60 Liter Regen pro Quadratmeter fallen, vereinzelt seien sogar extreme Mengen von 80 Litern möglich.

Vom Odenwald bis zur Frankenhöhe soll es hingegen weitgehend trocken bleiben. Die Temperaturen reichen am Mittwoch von bis zu 22 Grad am Hochrhein bis zu 28 Grad an der Tauber.

Auch in der Nacht zum Donnerstag lässt der Niederschlag in manchen Regionen nicht nach – im Schwarzwald, in Oberschwaben sowie am Bodensee soll es weiter heftig schütten. Der Donnerstag soll mit dichten Regenwolken durchwachsen bleiben. Erst in der Nacht zum Freitag soll der Regen allmählich nachlassen.

 

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