News
Alarmierende Zahlen vom Karlsruher Veterinäramt: Schwere Verstöße gegen Tierschutzrecht

News Alarmierende Zahlen vom Karlsruher Veterinäramt: Schwere Verstöße gegen Tierschutzrecht

Quelle: Lebensmittelüberwachung und Veterinärwesen, U. Foldenauer

Das Veterinäramt Karlsruhe stelle aktuell eine Zunahme bei schweren Verstößen gegen das Tierschutzrecht fest. Vermehrt müssten Tiere fortgenommen, anderweitig untergebracht und oft dann auch eingezogen werden, wird in einer Pressemeldung mitgeteilt.

Fünfzehn Mal wurden Tiere eingezogen

Wie das der Pressemeldung hervorgeht, seinen kürzlich, im Rahmen der Gefahrenabwehr, mehr als zwanzig Farbratten, vier Farbmäuse, Achatschnecken und eine Vogelspinne in das Tierheim der Stadt Karlsruhe gebracht worden –  da sich der Halter nicht mehr um diese Tiere gekümmert habe. Ein Tierhalteverbot sei gegen diesen Halter bereits vorgelegen.

In diesem Jahr seien durch die Stadt Karlsruhe bereits zehn Tierhalteverbote erlassen und in fünfzehn Fällen Tiere eingezogen worden. 2025 wurden bisher elf Hunde, 29 Katzen, elf exotische Heimtiere und zwei Pferde eingezogen.

Häufig liegt eine Überforderung vor

Die Ursachen für die zahlreichen schweren Tierschutzverstöße seien vielfältig: häufig liege eine Überforderung vor, zudem seien oft fehlende Kenntnisse und Fähigkeiten der Grund.

Appelliert werden könne nur an die Vernunft der Menschen, sich Tiere nicht unüberlegt anzuschaffen und die Ausgaben, die dabei entstehen können, vorher zu bedenken. Allein die Kosten für die Kastration einer Katze überfordern bereits viele Halterinnen und Halter, teilt das Veterinäramt mit.

 

14 Katzen in einer Zweizimmerwohnung

In Karlsruhe gelte die Katzenschutzverordnung, die dazu verpflichtet, seine frei laufende Katze kastrieren, kennzeichnen und registrieren zu lassen. Aber auch Wohnungskatzen könnten sich sehr schnell unkontrolliert vermehren, wie dies in einem Fall mit 14 Katzen, die in einer Zweizimmerwohnung auf engstem Raum zusammenlebten, festgestellt wurde, wird mitgeteilt.

Für die Tiere bedeute eine solche Haltung erheblichen Stress und Leid. Die zu einem großen Teil komplett verwilderten Tiere seien inzwischen beim Tierschutzverein Karlsruhe und sollen für die Vermittlung vorbereitet werden.

 

Weitere Nachrichten

Fest der Sinne in Karlsruhe: Genuss, Kultur, historische Feuerwehrfahrzeuge & Shopping-Sonntag

Das Fest der Sinne lädt am Samstag, 25. und Sonntag, 26. April 2026, in die Fächerstadt ein. Die Besucher/-innen erwartet Genuss, Kultur, viele historische Feuerwehrfahrzeuge und ein verkaufsoffener Sonntag in der Innenstadt und auch in Durlach.

Er stand vollständig in Flammen: Mann stirbt aufgrund starker Verbrennungen in Karlsruhe

Wie die Polizei Karlsruhe informiert, meldeten Passanten am Sonntag, 19. April 2026, gegen 22:40 Uhr eine vollständig in Flammen stehende Person, die zunächst auf der Straße Am dm-Platz unterhalb der Durlacher Allee lief und kurz darauf zusammenbrach.

Landkreis informiert: Weiterentwicklung der Hardtwaldschule geht ohne Stadt Karlsruhe weiter

Die Hardtwaldschule in Karlsruhe muss erweitert werden - da dies am Standort in Neureut nicht möglich ist, muss ein Neubau an einem anderen Ort geplant werden. Wie der Landkreis mitteilt, soll diese Weiterentwicklung ohne Stadt Karlsruhe weitergehen.

Spannung im Saisonendspurt: Karlsruher LIONS mit Heimsieg gegen Bremerhaven

Die PS Karlsruhe LIONS siegten am 18. April 2026, im Rahmen des 32. Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, erneut knapp. Dank des 86:83 gegen die Eisbären Bremerhaven wird die Hoffnung auf eine Playoff-Teilnahme zunehmend realistisch.

Interview

Video | Tierschutz & Artenschutz im Karlsruher Zoo - Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Ist Tierschutz gleich Artenschutz? Wo gibt es Gemeinsamkeiten und wo werden Unterschiede sichtbar? Timo Deible, Pressesprecher im Karlsruher Zoo, konnte meinKA diese Frage anhand von mehreren Beispielen im Zoo Karlsruhe erklären. Mehr dazu im Video.






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.