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„Speedmarathon“ am Straßenrand: So viele bangen nun ums Auto

News „Speedmarathon“ am Straßenrand: So viele bangen nun ums Auto

Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa
dpa

Beim Blitzermarathon erwischt die Polizei wieder Tausende Raser. Die meisten müssen nur bezahlen, weil sie zu schnell unterwegs waren. Doch einigen droht noch mehr.

Die regelmäßige Tempo-Woche mit ihren verstärkten Kontrollen und dem Einsatz Hunderter zusätzlicher Blitzer an den baden-württembergischen Straßen dürfte eigentlich kein Geheimnis mehr sein. Und dennoch müssen auch nach dem jüngsten, breit angekündigten «Speedmarathon» am Mittwoch Dutzende Temposünder damit rechnen, ihren Wagen zumindest für eine Weile nicht mehr nutzen zu dürfen.

Insgesamt seien am Schwerpunkttag im Rahmen der Kontrollwoche 14.831 Geschwindigkeitsverstöße (2025: 15.317) festgestellt worden, teilte das Innenministerium mit. 147 Autofahrer (2025: 273) seien so schnell unterwegs gewesen, dass sie mit einem Fahrverbot rechnen müssen. «Die Anzahl der Fahrverbote zeigt, dass sich immer noch viele Verkehrsteilnehmende nicht an die Regeln halten», sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU).

Bußgelder kommen in die kommunalen Haushalte

Laut Ministerium überwachten 1.360 Polizistinnen und Polizisten an 532 eingerichteten Messstellen den Verkehr. Die Bußgelder für Verstöße fließen in den Gesamthaushalt der Kommune ein.

Bundesweit – mit Ausnahme des Saarlands – hat die Polizei die Raser schon seit Wochenbeginn im Visier, in Baden-Württemberg noch bis Sonntag (19. April). Mit mobilen und stationären Kontrollen wird das Tempo jedes Jahr aber vor allem an einem Schwerpunkttag der europaweiten Aktionswoche beobachtet – umgangssprachlich auch bekannt als Blitzermarathon. Nach Angaben des Innenministeriums geht die Polizei dann vor allem vor Schulen, Kitas und Altenheimen gegen Autofahrer vor, die zu schnell unterwegs sind.

 

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