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Spendenbereitschaft in Baden-Württemberg ist leicht gestiegen

Nachrichten Spendenbereitschaft in Baden-Württemberg ist leicht gestiegen

Quelle: Philipp von Ditfurth/dpa
dpa

Die Baden-Württemberger sind geizig? Stimmt gar nicht, zeigt nun eine Bilanz der Spendenbereitschaft. Allerdings saß der Geldbeutel im Südwesten schon mal lockerer.

Die Menschen in Baden-Württemberg haben im vergangenen Jahr etwas mehr Geld an gemeinnützige Organisationen gespendet. Nach Angaben des Deutschen Spendenrats gaben die Menschen im Südwesten 2024 886 Millionen Euro für den guten Zweck. Das sind sechs Prozent mehr als im Vorjahr.

Nach Angaben des Spendenrats blieb die Zahl der Spender im vergangenen Jahr mit 2,4 Millionen auf dem gleichen Niveau wie 2023. Allerdings gaben die Menschen pro Spende etwas mehr Geld als im Vorjahr: durchschnittlich 44 Euro (2023: 42 Euro).

Von 2017 bis 2020 waren die Baden-Württemberger allerdings noch deutlich großzügiger. 2020 waren zum Beispiel mehr als eine Milliarde Euro für den guten Zweck zusammen gekommen.

Die Bilanz zeige, dass das Vertrauen in gemeinnützige Organisationen trotz wirtschaftlicher Herausforderungen weiter hoch sei, sagte Martin Wulff, Geschäftsführer des Spendenrats einer Mitteilung zufolge. «Spenden sind eine tragende Säule der Zivilgesellschaft und ermöglichen wichtige Hilfsleistungen.» Bundesweit kamen demnach im vergangenen Jahr Spenden in Höhe von 5,1 Milliarden Euro zusammen – zwei Prozent mehr als im Vorjahr.

Die «Bilanz des Helfens» wird vom Forschungsinstitut YouGov im Auftrag des Deutschen Spendenrats durchgeführt. Sie basiert auf kontinuierlichen Erhebungen bei einer repräsentativen Stichprobe von 10.000 Teilnehmern. Als Spenden zählen von Privatpersonen getätigte Geldspenden an gemeinnützige Organisationen, Hilfs- sowie Wohltätigkeitsorganisationen und an Kirchen. Erbschaften und Unternehmensspenden oder Spenden an Parteien sind nicht enthalten. Auch Großspenden von mehr als 2.500 Euro werden nicht erfasst.

 

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