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Für Strom- & Fernwärmeausbau: Stadtwerke Karlsruhe erhalten bis zu 270 Millionen Euro Förderdarlehen

Nachrichten Für Strom- & Fernwärmeausbau: Stadtwerke Karlsruhe erhalten bis zu 270 Millionen Euro Förderdarlehen

Quelle: Melanie Hofheinz

Die Stadtwerke Karlsruhe erhalten ein Förderdarlehen von bis zu 270 Millionen Euro von der Europäischen Investitionsbank. Die neue Finanzierung ermöglicht die Modernisierung und den Ausbau des Karlsruher Stromnetzes und der Fernwärmeinfrastruktur.

Förderdarlehen von bis zu 270 Millionen Euro

Die Stadtwerke Karlsruhe GmbH erhält ein Förderdarlehen von bis zu 270 Millionen Euro von der Europäischen Investitionsbank (EIB). Hierzu fand am 10. November 2025, ein Pressetermin an einer Fernwärmebaustelle in Durlach statt.

Die Förderung ist ein wesentliches Element zur Finanzierung massiver Investitionen in das Strom- und Fernwärmenetz der Stadtwerke Karlsruhe in den kommenden Jahren im Zuge der Energie- und Wärmewende.

Die Finanzierung hat eine Laufzeit von 24 Jahren und fließt in die umfassende Modernisierung und den Ausbau des Karlsruher Stromnetzes sowie in den weiteren Netzausbau und die Anlagen zur Fernwärmeerzeugung.

 

Karlsruher Stromnetz fit für Zukunft zu machen

Die Finanzierung ermöglicht den Stadtwerken Karlsruhe die großflächige Erneuerung von Stromkabeln sowie die Umstellung von Freileitungskabeln auf Erdverkabelung im gesamten Stadtgebiet. Auch die Modernisierung mehrerer Umspannwerke und die Integration digitaler Technologie zur Stromnetzsteuerung sollen so finanziert werden.

Ziel der Stadtwerke Karlsruhe ist es, das Karlsruher Stromnetz fit für die Zukunft zu machen. So soll das Stromnetz an die wachsenden Herausforderungen angepasst werden – die sich etwa durch die steigende Anzahl angeschlossener Wärmepumpen und Ladestationen für E-Autos ergeben.

Die geplante Transformation wird tausende Tonnen CO2 einsparen und Karlsruhe so dabei helfen, bis 2040 Klimaneutralität zu erreichen. Jeder neue Anschluss an das Fernwärmenetz und jede Modernisierung bringt einen geringeren CO2-Ausstoß mit sich – und leistet so seinen Beitrag zu einer Stadt, die sich dem Klimaschutz verpflichtet hat. Neben dem Netzausbau unterstützt das Darlehen der EIB auch die geplante Modernisierung der Fernwärmeerzeugung.

 

Nicola Beer, Vizepräsidentin der Europäischen Investitionsbank und Michael Homann, Geschäftsführungsvorsitzender der Stadtwerke Karlsruhe. | Quelle: Melanie Hofheinz

 

Die Investitionen ermöglichen neueste Technik

Technologien wie Smart Meter und eine intelligente Netzsteuerung ermöglichen eine schnellere Fehlererkennung. Versorgungsunterbrechungen können in Zukunft noch stärker minimiert werden. Haushalte haben einen besseren Überblick über ihren Verbrauch. Das Karlsruher Netz wird damit fit für die Zukunft:

Digitale Innovationen tragen dazu bei, mehr Wärmepumpen und E-Ladestationen anschließen zu können und gleichzeitig eine stabile und bezahlbare Versorgung zu sichern. Die Investitionen ermöglichen damit neueste Technik, mithilfe derer künftig Bürgerinnen und Bürger ihren Energieverbrauch in Echtzeit überwachen und optimieren können. Digitale Dienste erlauben es, den privaten Energieverbrauch aktiv zu steuern und Energie zu sparen.

 

Nicola Beer, Vizepräsidentin der Europäischen Investitionsbank und Michael Homann, Geschäftsführungsvorsitzender der Stadtwerke Karlsruhe. | Quelle: Melanie Hofheinz

 

„Energie- & Wärmewende ist eine große Chance“

„Die Energie- und Wärmewende ist eine große Chance und stellt uns gleichzeitig große Herausforderungen. Die Anforderungen an unser Stromnetz steigen. Karlsruhes Fernwärme soll vollständig CO2-neutral werden. Auf diesem Weg in eine nachhaltige Energiezukunft bringt uns die umfassende Förderung der Europäischen Investitionsbank erheblich voran“, sagte Michael Homann, Geschäftsführungsvorsitzender der Stadtwerke Karlsruhe.

„Mit dem Kredit können wir wichtige Investitionen in unser Stromnetz und die Fernwärmeerzeugung stemmen. Damit ist sichergestellt, dass die Modernisierung unserer lokalen Infrastruktur ambitioniert, aber auch finanziell tragfähig ist. Wir danken der Europäischen Investitionsbank für ihr Vertrauen in unsere Projekte“, so Homann weiter.

 

Michael Homann, Geschäftsführungsvorsitzender der Stadtwerke Karlsruhe. | Quelle: Melanie Hofheinz

 

Beer: „Mutige Vision einer zukunftsfähigen Stadt“

„Karlsruhe beweist es: Wenn Innovation, Gemeinsinn und europäische Förderung zusammentreffen, stehen einer Stadt beste Zeiten bevor. Karlsruhe unterstützt den Umstieg auf CO2-neutrale Wärme. Deutschland will seine Energie bis 2045 dekarbonisieren, und dabei ist die Stadt Vorreiterin. Hier zeigt sich, was möglich ist, wenn lokale Ambitionen auf strategische Investitionen treffen“, erklärte Nicola Beer, Vizepräsidentin der Europäischen Investitionsbank.

„Die EIB fördert Karlsruhes mutige Vision einer zukunftsfähigen Stadt, in der es Familien, Unternehmen und Gemeinschaften dank zuverlässiger grüner Energie und vorausschauender Investitionen gut geht. Wir wollen Städten in Deutschland und Europa helfen, bei der Transformation voranzugehen, damit alle von Innovation und Nachhaltigkeit profitieren. Karlsruhe erhält einen Kredit mit 24 Jahren Laufzeit. So kann die Stadt Jahrzehnte vorausplanen, günstige Konditionen festschreiben und Familien und Unternehmen Sicherheit bieten. Langfristige Partnerschaften wie diese helfen Kommunen, Dinge zu erreichen, die mit einem kurzfristigen Kredit schlicht nicht möglich wären“, so Beer weiter.

 

Nicola Beer, Vizepräsidentin der Europäischen Investitionsbank | Quelle: Melanie Hofheinz

 

„Die Investition fällt unter das breitere Engagement der EIB für Städte und Gemeinden überall in Deutschland, die vorausschauende Projekte für die Energiewende planen. Von Dresden bis Köln, von Hamburg bis Karlsruhe steht die EIB an der Seite von Kommunen, die sich grünere, bezahlbare Energie zum Ziel gesetzt haben. Bei dieser Partnerschaft geht es um mehr als um Infrastruktur – sie macht die Stadt zukunftsfest für kommende Generationen“, ergänzte Nicola Beer.

 

| Quelle: Melanie Hofheinz

 

 

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