Digitale Angebote bleiben
Städtische Galerie öffnet wieder: Ausstellungen schrittweise zugänglich

Digitale Angebote bleiben Städtische Galerie öffnet wieder: Ausstellungen schrittweise zugänglich

Quelle: Peter Bastian

Fast zwei Monate sind vergangen, seit die Städtische Galerie Karlsruhe im Zuge der Coronavirus-Pandemie geschlossen werden musste. Nun wird das Museum am Mittwoch, 6. Mai, wieder für das Publikum geöffnet. Die Ausstellungen werden schrittweise geöffnet.

Städtische Galerie öffnet zuerst

Seit dem Beschluss von Bund und Ländern am Donnerstag, 30. April, dürfen Museen wieder öffnen – allerdings unter  bestimmten Voraussetzungen. Zunächst mussten die Kultureinrichtungen deswegen entsprechende Hygienekonzepte ausarbeiten, um tatsächlich wieder öffnen zu können. Die Städtische Galerie startet als erste und ist seit Mittwoch, 6. Mai, wieder für Interessierte ansteuerbar. 

Zum Schutz unterliegt die Öffnung einigen Auflagen. So dürfen sich nicht mehr als 50 Personen gleichzeitig in den Ausstellungsräumen aufhalten und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht. Abstandsmarkierungen, Hinweisschilder und Desinfektionsmittel dienen der Sicherheit von Besuchern und Mitarbeitenden.

 

Schrittweise Öffnung der Ausstellungen

Die Ausstellungen werden schrittweise geöffnet – ab dem 13. Mai sind alle verfügbar. Zunächst ist das Erdgeschoss mit der großen Sonderausstellung „(Un)endliche Ressourcen? Künstlerische Positionen seit 1980“ zugänglich. Die Vernissage der Ausstellung hatte nur wenige Tage vor der Schließung aufgrund des Coronavirus stattgefunden. Ab Samstag, 9. Mai, können auch die weiteren Präsentationen in den Obergeschossen besucht werden.

Die Ausstellung „Florian Köhler. Tschau Agip“ im ersten Obergeschoss wird bis zum 12. Juli  verlängert. Die wegen der Pandemie verschobene Schau „Peter Ackermann – Verrätselte Architekturen 1965-1999“ ist nun ab 13. Mai 2020 im zweiten Obergeschoss der Galerie zu sehen. Die Ausstellung der Preisträgerin des Hanna-Nagel-Preises 2020 „Peco Kawashima. Encounters“ wurde hingegen um ein ganzes Jahr in den Mai 2021 verlegt.

 

Digitale Angebote werden fortgesetzt

Um auch in der Corona-Krise für Kunstinteressierte verfügbar zu sein, hatte auch die Städtische Galerie Karlsruhe in den vergangenen Wochen verstärkt auf digitale Kommunikation und Vermittlungswege gesetzt. So wurden viele Menschen erreicht. Deswegen wird es diese digitalen Formate auch in Zukunft geben. „Aber ich bin froh, dass wir in Zeiten der Isolation beziehungsweise Distanzierung neben allen digitalen Welten der Kunst nun wieder analog begegnen können, denn die Erfahrung vor und mit dem Original ist durch nichts zu ersetzen“, sagt Dr. Susanne Asche, Leiterin des städtischen Kulturamts.

Veranstaltungen, Führungen, die Kinderwerkstatt am Sonntag oder die Museumsnachmittage für Eltern und Kinder können aufgrund des Infektionsrisikos aktuell noch nicht stattfinden.

Die Öffnungszeiten bleiben wie gewohnt: Die Städtische Galerie kann Mittwoch bis Freitag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr sowie am Wochenende von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr besucht werden.

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