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Statistik der Arbeitsagentur: Wo die Menschen in Baden-Württemberg am meisten verdienen

News Statistik der Arbeitsagentur: Wo die Menschen in Baden-Württemberg am meisten verdienen

Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
dpa

Wo man arbeitet, macht sich teils deutlich im Geldbeutel bemerkbar. Das zeigt eine Entgelt-Auswertung aller Kreise und kreisfreien Städte in Baden-Württemberg. Eine Stadt führt das Ranking klar an.

Die Menschen in Baden-Württemberg haben im vergangenen Jahr im Mittel deutlich mehr verdient. Das sogenannte Median-Entgelt für Vollzeitbeschäftigte stieg gegenüber 2024 um 4,4 Prozent. Monatlich lag das Entgelt 2025 bei 4.546 Euro brutto, wie eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit zeigt. Der Anstieg sei unterdurchschnittlich, bundesweit sei das mittlere Bruttomonatsentgelt um 5,1 Prozent gewachsen, teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Stuttgart mit.

Das Median-Entgelt ist der Verdienst, bei dem genauso viele Vollzeitbeschäftigte darüber liegen wie darunter – ein Mittelwert also. Gegenüber einem einfachen Durchschnitt hat die Berechnung des Median den Vorteil, dass Spitzenverdienste das Gefüge nicht nach oben verzerren können.

Ein Blick auf die Auswertung nach Kreisen und kreisfreien Städten zeigt, dass sich die Einkünfte je nach Arbeitsort teils deutlich unterscheiden. Also: Wo arbeiten Baden-Württembergs Gutverdienerinnen und Gutverdiener?

Spitzenreiter Stuttgart

Spitzenreiterin war demnach die Landeshauptstadt Stuttgart mit einem monatlichen Median-Entgelt von 5.551 Euro. Auf Platz zwei folgte der Kreis Böblingen (5.451 Euro) und auf Rang drei die Stadt Karlsruhe (4.958 Euro). Auf den Plätzen vier und fünf folgten der Bodenseekreis (4.905 Euro) und die Stadt Mannheim (4.876 Euro).

Ebenfalls über dem Median Baden-Württembergs lagen: Heidelberg (Stadt), Ostalbkreis, Ulm (Stadt), Biberach, Esslingen, Heilbronn, Ludwigsburg, Freiburg im Breisgau (Stadt) und der Rhein-Neckar-Kreis.

Wer hingegen im Ortenaukreis arbeitete, verdiente der Statistik zufolge mit 4.029 Euro am wenigsten. Waldshut, Breisgau-Hochschwarzwald und der Neckar-Odenwald-Kreis landeten mit nur wenigen Euro mehr auf den hintersten Plätzen.

 

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