Corona in Baden-Württemberg
Statistik: Verfügbares Einkommen im ersten Pandemiejahr gesunken

Corona in Baden-Württemberg Statistik: Verfügbares Einkommen im ersten Pandemiejahr gesunken

Quelle: dpa/Tobias Hase
dpa

Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte im Südwesten ist im ersten Pandemiejahr 2020 leicht gesunken.

Es betrug im Schnitt 25.513 Euro pro Kopf, das war im Jahresvergleich ein Minus von 0,9 Prozent, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Stuttgart unter Berufung auf den Arbeitskreis für volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder berichtete. Während der Corona-Pandemie war die Kurzarbeit deutlich ausgeweitet worden – sie schmälerte auch Einkommen.

Ungeachtet des Rückgangs ist Baden-Württemberg in der Spitzengruppe und schneidet im Ländervergleich überdurchschnittlich ab. Nur das Nachbarland Bayern erzielte den Statistikern zufolge mit 25.930 Euro einen noch höheren Wert.

Unter dem verfügbaren Einkommen verstehen die Wissenschaftler das Primäreinkommen, also die Summe der Einkommen aus Vermögen und Erwerbstätigkeit minus Sozialbeiträge, Einkommensteuern, Vermögensteuern und sonstige direkte Abgaben. Dazu rechnen sie Sozialleistungen und sonstige öffentliche Transfers.

 

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