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Statistik zu Ostern: So viele Eier legen die Hühner in Baden-Württemberg

News Statistik zu Ostern: So viele Eier legen die Hühner in Baden-Württemberg

Quelle: Jens Kalaene/dpa
dpa

Rot, gelb oder grün – bunte Eier gehören zu Ostern. Aber auch im restlichen Jahr ist die Nachfrage nach Eiern hoch. Darauf reagieren die Landwirte im Südwesten – und produzieren so viel wie nie zuvor.

Die Eierproduktion im Südwesten ist im vergangenen Jahr gestiegen. Die Erzeugung lag 2025 bei rund 702 Millionen Eier – und damit 3,2 Prozent höher als im Vorjahr, wie das Statistische Landesamt in Fellbach bei Stuttgart mitteilte. Das sei ein Höchststand.

Zur Einordnung: Bundesweit wurden im vergangenen Jahr rund 13,7 Milliarden Eier erzeugt. 5,1 Prozent der Eier-Menge kamen aus Baden-Württemberg – aus Niedersachsen hingegen 40,0 Prozent. Im Ländervergleich liegt der Südwesten damit aber immer noch im Mittelfeld.

 

Mehr Legehennen im Land

2025 gab es im Durchschnitt 2,37 Millionen Legehennen im Südwesten. Jede Henne legte den Angaben nach durchschnittlich 296 Eiern. Beide Zahlen seien gestiegen und lägen auf hohem Niveau.

Mit einem Anteil von 57,6 Prozent blieb die Bodenhaltung die wichtigste Haltungsform im Land. Der Anteil von ökologisch erzeugten Eiern sank hingegen leicht und lag bei einem guten Zehntel der Gesamtmenge.

 

Nachfrage nach Eiern steigt – besonders vor Ostern

Die Menschen in Deutschland essen immer mehr Eier. Pro Kopf wurden 2025 im Durchschnitt 252 Stück verzehrt. Das waren vier Eier mehr als im Vorjahr. Das gab das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) kürzlich auf Basis vorläufiger Zahlen bekannt. Der Konsum nimmt der Behörde zufolge bereits seit 2022 kontinuierlich zu. Damals lag der Pro-Kopf-Verbrauch bei durchschnittlich 234 Eiern im Jahr. In den Zahlen sind auch verarbeitete Eier inbegriffen.

Vor dem Osterfest ist die Nachfrage nach Eiern besonders hoch, wie ein Blick in die Vergangenheit zeigt: Nach Angaben des Marktforschungsinstituts YouGov wurden im März und April 2025 in Deutschland pro Monat rund 1,1 Milliarden Eier gekauft. Das waren etwa 14 Prozent mehr als in den übrigen Monaten, als es im Schnitt etwa 973 Millionen waren.

Zuletzt war das Eier-Angebot in vielen Supermärkten teils angespannt. Denn die anhaltend hohe Nachfrage trifft auf dezimierte Hennen-Bestände. Grund dafür sind Tierseuchen wie Newcastle Disease und Vogelgrippe.

 

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