Karlsruher SC
Stimmen zum Spiel: KSC schlägt Fürth in fulminanter Nachspielzeit

Karlsruher SC Stimmen zum Spiel: KSC schlägt Fürth in fulminanter Nachspielzeit

Quelle: aim

Der Karlsruher SC hat am Freitagabend, 20. März 2026, im BBBank Wildpark, vor rund 29.000 Zuschauern mit 3:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth gewonnen. Die Torschützen der Badener waren Rafael Pinto Pedrosa, Shio Fukuda und Fabian Schleusener.

Wanitzek: „Das ist auf Dauer nicht tragbar“

meinKA: Wie bewertest du eure Leistung?

Marvin Wanitzek, KSC-Kapitän: „Die zweite Halbzeit war deutlich besser – mit mehr Spielfluss, mehr Spielfreude und größerer Entschlossenheit. Das war die Reaktion, die wir sehen wollten. Nach der Enttäuschung der vergangenen Woche war das wichtig. Trotzdem müssen wir konstanter werden. Zu viele individuelle Fehler führen aktuell zu Gegentoren – und das ist auf Dauer nicht tragbar.“

 

meinKA: Ihr musstet zum dritten Mal in Folge ein frühes Gegentor hinnehmen, woran liegt das aktuell?

Marvin Wanitzek: „Ganz einfach: Wir schaffen es aktuell nicht, fehlerfrei durch eine Halbzeit zu kommen. Normalerweise steht es zur Pause 1:0 für uns, wenn Simic seine hundertprozentige Torchance nutzt. Abgesehen davon lassen wir wenig zu. Aber in dieser Liga wird so etwas sofort bestraft. Unser Anspruch ist es natürlich, ein Heimspiel – bei allem Respekt vor dem Gegner – zu gewinnen. Wenn man dem Gegner jedoch über 90 Minuten immer wieder etwas anbietet, wird es in der zweiten Liga schwierig, vor allem wenn man – wie schon in der vergangenen Woche – den Spielverlauf zu schnell aus der Hand gibt.“

 

Marvin Wanitzek | Quelle: aim

 

Eichner: „Einen Tritt in den Allerwertesten“

meinKA: Ihr habt das Spiel in der zweiten Halbzeit gedreht, wie hast du deine Mannschaft in der Halbzeit angesprochen?

Christian Eichner, KSC-Cheftrainer: „Ich den einen oder anderen Spieler gefragt, ob er Lust hat mitzuspielen. Sonst macht es keinen Sinn, sich um 18.30 Uhr für ein Fußballspiel zu treffen. Ab und an braucht es im Fußball eben einen „Tritt in den Allerwertesten“. Auch das ist für mich eine Erkenntnis: Nach all den Jahren im selben Verein zeigt sich, dass die Mannschaft offenbar besser funktioniert, wenn ein gewisser Druck vorhanden ist. Diese Erfahrung nehme ich mit.“

 

meinKA: Lilian Egloff hat unter Tränen den Platz verlassen, gibt es schon Informationen zu seiner Verletzung?

Christian Eichner: „Wir mussten gleich zwei Rückschläge verkraften: das 0:1 und die Verletzung von Lilian Egloff, der in den ersten 20 Minuten erneut gezeigt hat, warum er uns so gefehlt hat. Nach meiner Erfahrung deutet eine solche Verletzung im Oberschenkel leider darauf hin, dass er uns in den verbleibenden Wochen der Saison fehlen könnte.“

 

Lilian Egloff musste verletzt runter. | Quelle: aim

 

Weitere Stimmen zum KSC-Heimsieg

 

meinKA: Du hast mit einem Ballverlust das 0:1 eingeleitet, wie erleichtert warst du nach deiner Vorlage zum 1:1?

Dzenis Burnic, KSC-Verteidiger: „Das hat mir auf jeden Fall viel bedeutet. Man hat gemerkt, dass die erste Halbzeit auch für mich nicht einfach war. In der Pause habe ich mir vorgenommen, noch einmal bei null anzufangen. Die Mannschaft hat mich dabei unterstützt und gepusht, deshalb bin ich froh, dass ich meinen Beitrag leisten konnte.“

 

meinKA: Du standest heute zum ersten Mal seit Ende Dezember wieder in der Startelf: Wie war das Spiel für dich?

Nicolai Rapp, KSC-Verteidiger: „Das stimmt. Wenn man die Zeit seit Weihnachten betrachtet, war ich etwa zehn oder elf Wochen raus. Die rund 60 Minuten auf der Sechserposition heute waren daher schon sehr intensiv. Ich habe dann rechtzeitig signalisiert, dass es nicht mehr geht, weil es der Mannschaft nicht hilft, wenn ich mich nur noch durchkämpfe. Wir haben genug Spieler im Kader, die auf ihre Chance warten und sich im Training anbieten.“

 

meinKA: Du hast heute dein erstes Tor im Profibereich erzielt, wie hat es sich angefühlt?

Rafael Pinto Pedrosa, KSC-Verteidiger: „Wenn man ein Tor schießt, noch dazu sein erstes im Profibereich, bekommt man einen enormen Adrenalinschub. Besser kann man es sich kaum vorstellen. Nach der ersten Halbzeit in der zweiten Hälfte direkt mit einem Tor in einer entscheidenden Phase einzusteigen, ist unbeschreiblich. Das Tor selbst war perfekt. Es ist immer ein großartiges Gefühl, von den Fans so gefeiert zu werden und der Mannschaft in einer wichtigen Phase helfen zu können.“

 

Fotogalerie | KSC mit Heimsieg gegen Fürth

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