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Studie: Betriebe bei Kooperation mit digitalen Start-ups vorsichtig

News aus Baden-Württemberg Studie: Betriebe bei Kooperation mit digitalen Start-ups vorsichtig

Quelle: Pixabay
dpa

Die Mehrheit der etablierten Unternehmen arbeitet nach Angaben einer Studie noch nicht mit digitalen Start-ups zusammen. Doch woran liegt das?

Bei Unternehmen in Deutschland sind die Vorbehalte gegenüber digitalen Start-ups nach wie vor groß. Rund die Hälfte der etablierten Unternehmen in der Informationswirtschaft und im verarbeitenden Gewerbe sieht keinen klaren Mehrwert in einer Zusammenarbeit, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Mannheimer Wirtschaftsforschungsinstituts ZEW hervorgeht.

Den Angaben zufolge sind sich mehr als 40 Prozent der befragten Unternehmen unsicher, ob die Start-ups die notwendige Reife und Zuverlässigkeit für eine Partnerschaft haben. «Auch können Zweifel an der Überlebensfähigkeit der Start-ups bestehen», heißt es in der Studie. Etwa 60 Prozent der Unternehmen geben außerdem an, keine geeigneten Projekte für eine Kooperation zu haben.

Laut Studie arbeitet derzeit jedes dritte Unternehmen in der Informationswirtschaft und jedes fünfte im verarbeitenden Gewerbe mit einem digitalen Start-up zusammen oder hat dies in der Vergangenheit getan. Mehr als 95 Prozent dieser Kooperationspartner sitzen in Deutschland, heißt es.

Als digitales Start-up werden in der Befragung Unternehmen definiert, die maximal zehn Jahre alt sind und innovative Geschäftsideen im Bereich der digitalen Technologien oder digitalen Dienste verfolgen.

 

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